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Die bei der Arbeit fröhlich singt

Voigtholz Die bei der Arbeit fröhlich singt

Maya Furuie aus der Stadt Kobe in Japan ist für einige Wochen zu Gast auf dem Biobauernhof Lahmann in Voigtholz.

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Die Japanerin Maya Furuie bei der Rotkohl-Ernte auf einem Feld bei Voigtholz.

Quelle: wos

Edemissen-Voigtholz. Eine weite Reise hat Maya Furuie hinter sich gebracht, bevor sie auf dem Bio-Bauernhof von Ulf Lahmann in Voigtholz gelandet ist. Die junge Frau stammt aus der japanischen Stadt Kobe und ist als sogenannte „Wwooferin“ zu Gast in Deutschland.

Vor etwa fünf Monaten hat sie ihr Heimatland verlassen, um sich in Deutschland über biologische Landwirtschaft zu informieren. Sie hat schon viel Deutsch gelernt, aber hauptsächlich verständigt sie sich auf Englisch.
„Ich war schon in Kalv, in Rottweil und auf einem Hof in Bayern, seit etwa sieben Wochen bin ich jetzt in Voigtholz“, sagt sie. Gegen Mithilfe auf dem Hof hat sie Kost und Logis frei. „Maya ist im positiven Sinn abgebrüht, sie hat keine Berührungsängste und probiert alles aus“, lobt Biobauer Ulf Lahmann die 21-Jährige.

„Ich freue mich über das Essen, das Ulf kocht“, gibt sie das Lob zurück. „Das schmeckt fast alles sehr gut“, sagt Maya und greift beherzt zum Kuchen, der zum zweiten Frühstück auf dem Tisch steht. Vom Knoblauchpflanzen bis zur Kohlernte, vom Misten der Ställe bis zur Lebensmittelproduktion unter strengsten Hygiene-Auflagen hat sie schon in alle Arbeiten, die auf dem Bauernhof anfallen, Einblicke bekommen.

„Und meistens ist sie fröhlich dabei und singt Lieder auf Japanisch. Darüber freuen sich widerum unsere Kunden“, sagt Lahmann und lacht.

Warum sie sich so für ökologische Landwirtschaft interessiert, sei eine schwierige Frage, die sie gar nicht beantworten könne, sagt Maya, die zu Hause in Japan Kunstpädagogik studiert. Drei Jahre Studium hat sie schon hinter sich, eines liegt noch vor ihr. Aber jetzt hat sie für ein Jahr eine Auszeit genommen.

„An Deutschland reizt mich die Architektur und die Tierhaltung“, versucht sie zu erklären, was sie in dieses Land gezogen hat. Die Deutschen, die sie bisher kennen gelernt hat, seien alle sehr freundlich gewesen. „Alle können Englisch und wollen sich mit mir unterhalten. Das ist in Japan nicht so. Da spricht man nicht mit Fremden und will sich auf gar nicht mit ihnen unterhalten. Die Deutschen sind viel weltoffener“, hat Maya Unterschiede festgestellt.

Wie lange sie noch in Voigtholz bleibt, weiß sie noch nicht genau. Auf alle Fälle will sie aber noch das begonnene „Holzofen-Bäckerei-Seminar“ abschließen. Spätestens im Februar wird sich Maya aber verabschieden – zu einer Rundreise durch ganz Europa.

Kerstin Wosnitza

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