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Detlef Thiel und „sein“ Mähdrescher sind seit 30 Jahren ein eingespieltes Team

Edemissen Detlef Thiel und „sein“ Mähdrescher sind seit 30 Jahren ein eingespieltes Team

Edemissen. Seit 30 Jahren unzertrennlich sind Detlef Thiel und der fast 60 Jahre alte Deutz-Fahr Mähdrescher, mit dem er jeden Sommer die Ernte für die Landwirts-Familie Drewes einbringt.

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Seit 1967 ist der Mähdrescher jährlich im Ernte-Einsatz.

Quelle: wos

Die Mittagssonne brennt, das Thermometer zeigt Temperaturen um die 30 Grad an. Detlef Thiel hält die Hitze jedoch nicht davon ab, mit einem fast 50 Jahre alten Mähdrescher Gerste zu ernten. Das sieben Hektar große Feld will er noch bis zum Abend schaffen.

Wo andere auf modernste Technik vertrauen, macht Thiel noch alles von Hand: Bei seiner Erntemaschine handelt es sich um einen alten Deutz-Fahr Mähdrescher Baujahr 1967, in dem noch alles mechanisch geregelt wird. „In den neuen Mähdreschern fährt man doch nur noch mit, die machen ja alles selber“, scherzt Thiel, der statt in einer klimatisierten Kabine unter einem Sonnenschirm sitzt.

Schon von klein auf interessierte sich Thiel für die Arbeit in der Landwirtschaft und half bei Bauern mit. Hauptberuflich war er unter anderem als Fernfahrer und auf dem Golfplatz in Edemissen beschäftigt. „Den einen oder anderen Urlaub habe ich schon auf dem Feld verbracht“, erzählt Thiel. Unter anderem ist er seit 30 Jahren regelmäßig mit dem alten Deutz-Fahr Mähdrescher auf erntereifen Getreidefeldern unterwegs.

„Er hat 150 PS, eine Schnittbreite von 3,80 Meter und 6 Zylinder“, schwärmt Thiel. Der Mähdrescher gehört jedoch gar nicht ihm, sondern seinem Nachbarn, dem Landwirt Dirk Drewes. „Mein Vater hat die Maschine vor 31 Jahren gebraucht gekauft, seitdem ist sie in Familienbesitz“, sagt Drewes. Bei der nächsten großen Reparatur wird er sich jedoch von dem Mähdrescher trennen. Die Kosten dafür aufzubringen, würde sich nicht mehr lohnen.

„Das Fahrzeug ist zwar alt, aber Ersatzteile haben wir trotzdem noch“, sagt Philipp Minnich von der Raiffeisen-Warengenossenschaft. Er ist für die Wartung und Instandhaltung der Maschine, die deutlich älter ist als er selbst, verantwortlich.

„Der Vorteil eines eigenen Mähdreschers ist die Unabhängigkeit“, erklärt Drewes auf die Frage, ob es sich lohnt, so einen alten Mähdrescher zu unterhalten. „So ernten wir zum optimalen Zeitpunkt. Wir sind nicht auf einen Lohnunternehmer angewiesen, der mit seinen eigenen Maschinen die Arbeit macht“, ergänzt der Landwirt. „Bei den hohen Anschaffungskosten für einen neuen Mähdrescher lohnt es sich für viele Landwirte aber eher, auf ein Lohnunternehmen zurückzugreifen“, merkt Minnich an.

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