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Derzeit hat die Gemeinde zwei „FSJler“

Edemissen Derzeit hat die Gemeinde zwei „FSJler“

Edemissen. Gleich doppelt Unterstützung hatten für kurze Zeit die beiden Jugendpfleger der Gemeinde Edemissen: Mit Yvonne Grunert und Maris Wille sind vorübergehend zwei junge Frauen bei der Jugendpflege beschäftigt, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

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Engagiert und mit Spaß bei der Sache (v.l.): Jugendpflegerin Heike Mika, FSJlerin Yvonne Grunert, Jugendpfleger Ralf Poersch, FSJlerin Maris Wille und Bürgermeister Frank Bertram.

Quelle: wos

Bereits am Ende ihrer Zeit als „FSJlerin“ ist Yvonne. Sie hat heute ihren letzten Tag. Noch ganz am Anfang hingegen ist Maris, die ihren Dienst als insgesamt zweite FSJlerin der Gemeinde Edemissen gerade begonnen hat.

„Ich bin positiv überrascht von dieser Zeit“, resümiert die 18-Jährige. Sie sei zwar vorher schon ehrenamtlich bei der Gemeindejugendpflege Edemissen aktiv gewesen, aber wie viel Zeit und Arbeit hinter den Kulissen investiert werden muss, damit alles reibungslos läuft, sei ihr nicht klar gewesen. Besonders die Integrationsarbeit mit Menschen mit Behinderungen habe es ihr angetan.

Gereift sei während des sozialen Jahres die Entscheidung, beruflich die tiergestützte Ergotherapie anzustreben. „Ich habe viele Berufsfelder im sozialen Bereich kennen gelernt, und Jugendpflegerin Heike Mika hat mich dabei prima angeleitet“, berichtet Yvonne.

„Die intensive Begleitung der jungen Menschen durch erfahrene Mitarbeiter ist wichtiger Teil des FSJ. Das macht zwar viel Arbeit, aber auch viel Spaß. Es ist toll zu sehen, wie ein junger Mensch sich weiterentwickelt und immer selbstständiger wird“, erklärt Mika, die sich schwerpunktmäßig um Yvonne gekümmert hat.

Bei Maris wird das ihr Kollege Ralf Poersch übernehmen. „Ich habe in der kurzen Zeit hier schon viele neue Eindrücke gewonnen und die Kinder und Jugendlichen kennengelernt, die ins Jugendzentrum kommen“, sagt Maris. Besonders aufregend sei für sie die Integrative Teestube gewesen, denn mit Menschen mit Behinderung habe sie zuvor noch nie etwas zu tun gehabt. „Da ist man natürlich erst einmal unsicher. Aber das ging schnell vorbei, denn ich bin sehr offen aufgenommen worden“, sagt die 18-Jährige.

„Wir als Gemeinde haben eine soziale Verantwortung der jungen Generation gegenüber und machen das Angebot des Freiwilligen Sozialen Jahres gern möglich“, betont Bürgermeister Frank Bertram.

wos

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