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Der etwas andere TÜF zu Gast im Schulzentrum

Edemissen Der etwas andere TÜF zu Gast im Schulzentrum

Edemissen. Ein Mädchen befasst sich mit dem Abisolieren eines mehrdrähtigen Kabels, ein Junge formt aus Knetmasse eine gerade aufblühende Rose: Vielfalt und Originalität sind zwei der Merkmale, durch die das Projekt „TÜF - Testen, Üben, Fördern“ sich von anderen Berufsfindungsmaßnahmen abhebt.

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Clarissa Wehnert probiert beim TÜF-Parcours alles aus. Viel Spaß macht ihr die Arbeit mit Holz.

Quelle: hui

Zwei siebte Klassen der Hauptschule Edemissen hatten jetzt die Gelegenheit, den TÜF-Parcours zu durchlaufen und dabei festzustellen, wo ihre Neigungen und Fähigkeiten liegen. Dazu hatte das Pro-Aktiv-Center Peine 25 verschiedene Stationen aufgebaut, an denen Schülerinnen wie Schüler beispielsweise einen Tisch korrekt eindecken, Werkzeuge bestimmen oder mittels elektrischer Verdrahtung eine Klingel schellen lassen konnten. Aufgabentafeln erklärten, was jeweils zu tun ist und zu welchen Berufen die Tätigkeit gehört.

„Wir haben keine Motivationsprobleme, im Gegenteil: Die Schüler sind ganz interessiert dabei“, sagte Projektleiterin Kathrin Schulz. Sie und ihre Kollegen bieten diesen TÜF-Parcours seit Ende 2011 an, 1200 Schüler aller Schularten haben ihn bereits durchlaufen.

Ausgerüstet mit einem Laufzettel konnten die Mädchen und Jungen ihre eigene Leistung bei der Bewältigung der jeweiligen Aufgabe selbst bewerten.

„Die Auswertung der Laufzettel geht ein in die Wahl eines passenden Praktikumsplatzes ab der achten Klasse“, erklärte Klassenlehrerin Nina Dittrich.

Beim Ausfüllen schummeln die Wenigsten. „Im Gegenteil“, hat Kathrin Schulz festgestellt. „Meistens bewerten sie sich schlechter als es ist - sie stellen teilweise hohe Ansprüche an sich selber“, sagte die Sozialpädagogin. Diese Möglichkeit, ohne Leistungsdruck und Notenstress einfach einmal ein paar neue Dinge auszuprobieren, werde von allen gerne angenommen.

Das sieht auch Nico Kielhorn so, dem der Bau eines Schlüsselanhängers aus Holz von allen Angeboten wohl am meisten Spaß machte, wie er berichtete. Das traf aber auch auf die Mädchen zu: So könnte sich Clarissa Wehnert durchaus vorstellen, später eine Tischlerlehre zu machen.

hui

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