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„Der Markt lechzt nach Frühkartoffeln“

Schwüblingsen „Der Markt lechzt nach Frühkartoffeln“

Die Region zwischen Peine, Burgdorf und Uetze ist das bedeutendste Anbaugebiet für Frühkartoffeln in Niedersachsen. Zu einer Feldbegehung waren Vertreter aller bedeutenden Kartoffelzüchter Deutschlands zusammengekommen.

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Georg Busse von der Landberatung in Burgdorf zeigt den Landwirten auf dem Versuchsfeld bei Schwüblingsen, was unter dem Kraut herangereift ist.

Quelle: dt

Schwüblingsen . Ungefähr 50 Landwirte, Zuchtexperten und Vertreter des Landhandels hatten sich auf dem Kartoffelacker des Landwirts Carsten Fricke eingefunden. Gemeinsam begutachteten sie 25 neue Kartoffelsorten, die auf kleinen Testparzellen gepflanzt wurden.

Die Bauern ließen sich aber nicht nur über deren Eigenschaften informieren – wie etwa über die Ertragsstärke, den Düngerbedarf und die Resistenz gegen Krankheiten. Beherrschendes Thema war die Trockenheit in weiten Teilen Europas und die Auswirkung auf Ertrag sowie Preis der frühen Knollen.

„Der Markt lechzt in diesem Jahr nach Frühkartoffeln“, sagt Henning Meyer, Vorsitzender der Frühkartoffel-Erzeugergemeinschaft. Er erklärt auch gleich, warum: In Südeuropa sind die Frühkartoffeln, die nicht lagerfähig sind, bereits abgeerntet. In der Pfalz – neben dem hiesigen Raum das zweite bedeutende Anbaugebiet Deutschlands – wird schon nächste Woche das meiste gerodet sein. Derweil leiden in Belgien, Holland und Nordpolen die Pflanzen unter der anhaltenden Trockenheit, während die Felder in Bayern ein Vollbad genommen haben.

Für die Anbauer im Nordkreis Peine bedeutet das vor allem, dass die Preise weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben. „Auf diese Weise können die Betriebe die erwarteten Einbußen bei Rüben und Getreide ausgleichen“, sagt Meyer. Allerdings zeigen auch in der hiesigen Region die Hitze und Trockenheit Wirkung. „Um zu retten, was zu retten ist, müssen die Äcker jede Woche beregnet werden“, sagt Meyer.

Bei ihm waren schon sechs Beregnungs-Durchgänge bei den Kartoffeln und vier bei der Sommergerste nötig, sagt der Eickenroder Landwirt Dirk Dobrik. „Das wird eine magere Ernte.“

dt

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