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Der Lyriker des Nordkreises

Edemissen Der Lyriker des Nordkreises

Edemissen. Am Freitag, 22. Februar, findet im Wipperhof in Edemissen der nächste Literaturabend des Heimat- und Archivvereins Edemissen statt. Dieses Mal geht es um den romantischen Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857).

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Gerhard Gieseking stellt mit seinem Team nächste Woche im Wipperhof den Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff vor.

Quelle: wos

Von Eichendorff stammen Gedichte wie „Der Mond ist aufgegangen“ oder „Weihnachten“, das mit den Zeilen beginnt „Markt und Straßen stehn verlassen...“). Vorbereitet hat den Abend der Lyrik-Freund Gerhard Gieseking.

„Bevor so ein Abend stattfinden kann, ist eine Menge Arbeit notwendig“, erklärt Gieseking, Leiter der Kultur AG des Heimat- und Archivvereins Edemissen, im Gespräch mit der PAZ. Seit rund zehn Jahren verzaubert der Freund schöner Gedichte mit seinen Literaturabenden das Publikum nicht nur in Edemissen. Dabei stellt er an jedem dieser Abende Werke eines anderen Dichters vor.

Doch wie kam Gieseking auf diese Idee? „Das hat sich aus einer Bierlaune heraus ergeben“, lacht er. „Wir haben in einer gemütlichen Runde vor dem Kamin im Zehntspeicher zusammen gesessen. Ich fing an, mehrere Gedichte aus dem Kopf zu rezitieren, und da kam uns die Idee, einen Balladenabend zu veranstalten.“ Daraus entwickelte sich schließlich die Reihe der Literaturabende. Behandelt wurden bisher Wilhelm Busch, Heinrich Heine, Hermann Löns, Theodor Storm und viele andere.

„Ich möchte den Leuten die Lyrik wieder näher bringen“, beschreibt Gieseking seine Motivation. „Die Jugend weiß viel zu wenig über Gedichte, weil das Thema in der Schule vernachlässigt wird“, bedauert der pensionierte Lehrer. Er selbst hat sein Leben lang viele Gedichte gelernt. Bis heute hat der inzwischen fast 85-Jährige keine Probleme, sie im Kopf zu behalten.

Schon vor der eigentlichen Planung des jeweiligen Literaturabends, die mehrere Monate dauert, habe Gieseking schon Ideen für seinen nächsten Auftritt. „Allerdings sind nicht alle Gedichte geeignet, und manche Ideen verwerfe ich wieder“, macht Gieseking deutlich.

Wenn er sich für einen Dichter entschieden hat, befasst er sich intensiv mit dessen Gedichten, der Biografie und dem historischen Kontext. Gieseking ist der Ansicht, dass Gedichte nicht immer interpretiert werden müssen. ,,Man sollte sie so lassen, wie sie sind, und sich an ihnen erfreuen“, sagt er.

Etwa vier Wochen vor dem Literaturabend sind die inhaltlichen Vorbereitungen abgeschlossen. Dann setzt sich Gieseking mit den beiden Rezitatorinnen Ilse Schulz und Dr. Ute Heinemann zusammen und die Texte werden verteilt. Jeder übt seinen Part, und erst kurz vor dem Literaturabend wird das Programm gemeinsam durchgegangen. Für die illustrierenden Bilder sorgt Thomas Kuczniers.

rbe/wos

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