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Denkmal-Tag: Mühle in Blumenhagen lockte Besucher

Edemissen Denkmal-Tag: Mühle in Blumenhagen lockte Besucher

Blumenhagen. Der Weg des Korns in den Mehlsack: Beim auch in Blumenhagen begangenen Tag des offenen Denkmals konnten sich Interessierte und Technikbegeisterte bereits zum dritten Mal die Mühle von Henning Treumann (51) und seiner Frau Swantje Hupel (48) anschauen.

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Führte die Besucher durch den restaurierten Teil der ehemaligen Mühle: Gebäude-Besitzer Henning Treumann (Zweiter von rechts).

„Die Mühle ist noch absolut original aus den 20er- und 30er-Jahren erhalten“, erklärte Treumann stolz. Der technikbegeisterte Eigentümer kam übrigens eher zufällig an die Mühle. Hauptsächlich habe er und seine Frau sich für das Wohnhaus interessiert, schnell kam aber die Frage der Mühlenerhaltung auf.

„Die Mühlereitechnik hat mich fasziniert. Was für einfache Überlegungen und Entscheidungen die Menschen vor über 100 Jahren getroffen haben, ist Wahnsinn“, sagte Treumann. Daher war klar, dass die Mühle nicht abgerissen werden konnte. Treumann machte sich mit Freunden an Restaurierungsarbeiten und setzte sich als Ziel, alle Maschinen wieder funktionsfähig zu machen. Zwar läuft die Mühle nur an bestimmten Tagen zur Demonstration als eine Art „lebendiges Museum“, aber Treumann war sich sicher: „Die Maschinen sind zu schade, um diese rauszureißen und Wohnfläche daraus zu machen.“

Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1928. Bis 1975 war die Mühle im Betrieb und wurde vom Pächter Max Zühlke in Schuss gehalten. „Von dort an bis 2008, unserem Einzug, hielt die Mühle den Dornröschenschlaf“, so Treumann.

Klar, dass an diesem besonderen Tag viele in Blumenhagen bekannte Gesichter die Mühle betraten und in Erinnerungen schwelgten. „Ich kenne die Mühle seit meiner Jugendzeit. Meine Eltern hatten Hühner - und Zühlke hat dann immer Korn vorbeigebracht“, erinnerte sich Hartmut Wachholz (63).

Auch der achtjährige Yannik Hansen kann sich mit der Mühle, die in Denkmalschutz steht, verbunden fühlen. „Ich bin das erste Mal in dieser Mühle, ist schon etwas spannend“, so der Achtjährige, dessen Uroma in der Mühle gearbeitet hat. Neben einem Kaffee- und Kuchenbüfett wurde den Besuchern die Mühlenarbeit an Mühlen in Kleinformaten genauer erläutert und erklärt.

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