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Dachstuhlbrand und drei vermisste Personen

Edemissen Dachstuhlbrand und drei vermisste Personen

Mödesse. Kurz vor halb zwei heult am Sonnabend in Mödesse die Sirene auf: Ein Dachstuhl brennt, drei Personen werden vermisst, heißt es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Mödesse sowie aus Blumenhagen und Edemissen, die zur Unterstützung ebenfalls alarmiert werden.

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Übungseinsatz: Alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Mödesse sowie aus Blumenhagen und Edemissen.

Quelle: wos

Vor Ort stellt sich das Szenario zum Glück als Übung heraus. In einem alten Bauernhaus, das inzwischen von einem Malerbetrieb als Geschäftsgebäude genutzt wird, müssen die drei Vermissten - eine Puppe und zwei Menschen - gesucht und gerettet werden. Eine große Nebelmaschine sorgt für realistische Verhältnisse: Selbst durch die geschlossenen Dachfenster quillt der Qualm, und die Atemschutzgeräteträger, die in das Innere gehen, sehen so gut wie nichts. Hinzu kommt, dass es aufgrund von Umbaumaßnahmen sehr unübersichtlich und schon bei guter Sicht nicht einfach ist, sich in dem Gebäude zu orientieren.

Eine weitere Schwierigkeit: Der Mitarbeiter des Malerbetriebs Himstedt, in deren Räumen die Übung stattfindet, ist mit seiner weißen Berufskleidung vor hellem Hintergrund kaum auszumachen. „Ich habe ihn erst bemerkt, als ich fast auf ihn draufgetreten bin“, sagt einer der Retter. Auch die weiße Tür in weißer Wand, hinter der eine weitere Person Zuflucht gesucht hat, wird von den Suchenden zunächst übersehen.

Ausgedacht haben sich die Übung Mödesses Ortsbrandmeister Thomas Grunert und Gordon Himstedt, der als aktives Mitglied der Wehr gern die Räume bereitgestellt hat. Sie beobachten auch das Vorgehen ihrer Kameraden, und im Anschluss wird gemeinsam überlegt, was gut geklappt hat und was hätte besser laufen können.

Im Ernstfall wäre die Zahl der Atemschutzgeräteträger nicht ausreichend gewesen. „Ich hätte dann nachalarmiert, vermutlich hätten wir Verstärkung aus Eickenrode angefordert. Dort gibt es besonders viele AGT“, sagt Edemissens Ortsbrandmeister Jörg Seifert, der die Einsatzleitung übernommen hat. So habe jede Ortswehr ihre Besonderheiten, die bei den anderen bekannt sind und deshalb gezielt genutzt werden können.

wos

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