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"Da müssen wir Frau Welge fragen..."

Edemissen "Da müssen wir Frau Welge fragen..."

Edemissen. Fast 20 Jahre lang hat Regina Welge die verschiedensten organisatorischen Fäden der Edemisser Martin-Luther-Kirchengemeinde als Sekretärin im Pfarrbüro und in der Diakoniestation zusammengehalten. Nun ist sie in den Ruhestand gegangen, am Sonntag wird sie im Gottesdienst offiziell verabschiedet.

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Die scheidende Pfarrsekretärin Regina Welge (stehend) mit ihrer Nachfolgerin Roswitha Köhler im Pfarrbüro.

Quelle: oh

„Da müssen wir mal Frau Welge fragen…“ - dieser Satz wird nach wie vor oft im Pfarrbüro ausgesprochen. „Und dann sind wir froh, dass wir sie auch weiterhin nach diesem und jenem fragen können“, sagt Pastorin Annette Baden-Ratz.

Seit 1990 war Welge im Büro in der Kirchengemeinde und in der Diakoniestation tätig. Sie hat während dieser Zeit viel bewegt und bewältigt, „oft weit über die offiziellen Wochenstunden hinaus und mit einem hohen Anspruch, allem gerecht zu werden“, lobt die Pastorin.

Das Engagement der scheidenden Pfarrsekretärin geht in das Jahr 1988 zurück. „Da wurde ich in den Kapellenvorstand Blumenhagen gewählt. Die Arbeit der damaligen Pfarrsekretärin hat mich interessiert, und ich habe angefangen, mitzuhelfen“, erinnert sich Welge. Im Vergleich mit ihrer Anfangszeit ist der Verwaltungsaufwand sowohl im Pfarrbüro als auch in der Diakoniestation enorm gestiegen.

Eine große Veränderung ergab sich durch den Einzug des Computers 1995. „Das hat zu einigen Erleichterungen geführt, zum Beispiel beim Erstellen von Urkunden für Taufen oder Trauungen. Vorher durfte man sich auf keinen Fall verschreiben“, blickt die Blumenagenerin zurück.

Besonders viel Spaß habe ihr das Führen der Kirchenbücher gemacht. „Ich habe dafür die alte deutsche Schrift gelernt und Interessierten bei der Ahnenforschung geholfen“, sagt die 64-Jährige. Zum Spaß hat sie einmal alle ihre Einträge in die Kirchenbücher zusammengezählt. Die Zahlen können sich sehen lassen: Von 1990 bis 2011 hat sie 1038 Täuflinge, 1133 Konfirmanden, 320 Trauungen und 1124 Sterbefälle erfasst.

Die Nachfolge von Regina Welge ist geregelt: Im Pfarrbüro übernimmt Roswitha Köhler ihre Aufgaben, in der Diakoniestation wird sie von Anke Regener abgelöst.

wos

  • Der Gottesdienst am Sonntag beginnt um 10 Uhr in der Martin-Luther-Kirche und wird gemeinsam mit der Diakoniestation gestaltet. Neben der Verabschiedung von Regina Welge werden neue Schwestern der Station begrüßt. Außerdem erhält Helmut Laue, Geschäftsführer der Diakoniestation, eine Auszeichnung für seinen Dienst. Nach dem Gottesdienst wird zum Kirchenkaffee eingeladen.
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