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CDU verliert Sitz, FDP und AfD neu im Gemeinderat

Edemissen CDU verliert Sitz, FDP und AfD neu im Gemeinderat

Edemissen. Erst spät am Sonntagabend standen die Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in Edemissen fest. Die Veränderungen sind moderat und betreffen im Wesentlichen die so genannten kleinen Parteien: Neu hinzu kommen zwei Vertreter der AfD und einer der FDP. Dafür sind die Bürgerliste (DBL) und die Piraten nicht mehr vertreten. Beide waren auch gar nicht wieder angetreten.

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Das Rathaus in Edemissen.

Quelle: wos

Die SPD behält bei leichten Verlusten 12 Sitze, die CDU verliert fast zwei Prozentpunkte und damit ein Mandat und stellt künftig 11 Ratsleute. Bürgermeister Frank Bertram ist parteilos, steht aber der CDU nahe. Die Grünen haben wie zuvor drei Sitze und die Linke einen.

Die AfD kam auf 8,2 Prozent. Sie hat hauptsächlich Stimmen auf sich ziehen können, die zuvor bei den „sonstigen Parteien“ zu verbuchen waren.

Klare Mehrheiten gibt es auch in dieser Wahlperiode nicht. Das ist man in Edemissen gewohnt: Schon in den vergangenen zehn Jahren sah es ähnlich aus. Die Wahlbeteiligung ist in diesem Jahr von 61,1 (2011) auf 64,5 Prozent gestiegen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Ohms äußerte sich zu den Wahlergebnisse wie folgt: „Erfreulicherweise haben wir einen Sitz mehr als die CDU und haben zudem auch insgesamt weniger Stimmen an andere Parteien abgeben müssen.“

Zu möglichen Mehrheitsbildungen möchte Ohms sich erst nach den Gesprächen mit anderen Parteien äußern, wobei er schon jetzt deutlich macht: „Die AfD sehe ich nicht als Gesprächspartner an.“ Allen anderen Parteien im „großen Spektrum des Edemisser Gemeinderats“ stehe er aber offen gegenüber, so Ohms weiter. „Generell steht aber immer die Sachfrage im Vordergrund.“

Für Hans-Jürgen Giere, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, ist das Wahlergebniss enttäuschend. „Wir sind natürlich überhaupt nicht froh, dass wir einen Platz verloren haben“, so der Politiker. Giere sieht einen möglichen Grund darin, dass in der Ortschaft Eddesse kein eigener Kandidat gefunden werden konnte. „Da sind sicherlich einige Stimmen verloren gegangen.“

In den kommenden Tagen wird sich die Fraktion treffen, um gemeinsam einen zukunftsfähigen Weg festzulegen. Darauf, wie dieser ausehen könnte, wollte sich Giere gestern auf Nachfrage noch nicht festlegen. Fest steht für ihn hingegen, dass „in einem bunt gemischten Rat die Karten neu verteilt werden“.

jaw/wos

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