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Buslinie nach Dollbergen: Eddesser fühlen sich abgehängt

Edemissen Buslinie nach Dollbergen: Eddesser fühlen sich abgehängt

Edemissen. Die Freude über die neue Buslinie von Edemissen zum Bahnhof in Dollbergen ist nicht ungeteilt: Eddesse ist nicht angebunden, was dessen Einwohner kritisieren.

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Der Bahnhof in Dollbergen wird auch von vielen Bürgern der Gemeinde Edemissen genutzt.

Quelle: A

Gute Nachrichten hatte Edemissens Bürgermeister Frank Bertram (parteilos) bei der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend dabei: Seit vielen Jahren wünschen sich die Menschen in der Gemeinde Edemissen eine Busanbindung an die benachbarten Großraum-Bahnhöfe. Für Dollbergen wurde nun eine solche Buslinie eingerichtet (PAZ berichtete). Doch die stößt bei aller Freude auch auf Kritik.

„Wir Eddesser fühlen uns abgehängt“, monierte Ratsmitglied und Eddesses Ortsbürgermeister Hubert Keuchel (SPD) die derzeitige Streckenführung über Oedesse, Abbensen und Oelerse nach Dollbergen. „Wir sind zunächst einmal froh, dass es endlich überhaupt eine Bus-Linie gibt. Dafür haben wir uns lange eingesetzt“, erwiderte Bertram. Darauf, wo der Bus langfährt, habe die Gemeinde leider keinen Einfluss. Für die Eddesser zeigte er Verständnis. „Wir werden die Anregung aber entsprechend weitergeben“, versprach er.

Weiterer Kritikpunkt ist die Tatsache, dass die Preise für die Busfahrt nach Dollbergen recht hoch sind. Die Bürger wünschen sich eine Anbindung an den Großraum-Tarifverbund. Das sei in einem nächsten Schritt anzustreben, sagte Bertram. Nun sei es wichtig, möglichst viele Bürger mit dem Bus-Angebot zu erreichen, damit es nicht gleich wieder eingestellt, sondern hoffentlich schnell erweitert wird.

Weitere Themen:

Die Submission - also die öffentliche Ausschreibung - für die Umgestaltung des Rathaus-Umfelds ging gestern zu Ende. Es sind mehrere Angebote eingegangen, mindestens eines bleibt im veranschlagten Kostenrahmen von 600 000 Euro, für den Zuschüsse in Höhe von knapp 250 000 Euro bewilligt wurden. Nun werden die Angebote gesichtet und verglichen und die Angelegenheit wird dem Rechnungsprüfungsamt vorgelegt, bevor es zur Auftragsvergabe kommt. „Ich gehe davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen“, sagte Bertram gestern auf Nachfrage der PAZ.

Unbegrenzt viel Zeit steht nicht zur Verfügung: Um das bewilligte Fördergeld zu bekommen, müssen die Arbeiten bis zum 30. Juni 2015 abgeschlossen sein.

Das Projekt „Jung kauft Alt“ ist gut angelaufen. Es hat bisher neun Beratungsgespräche gegeben, fünf Förderbescheide wurden ausgestellt.

Für die Dörfer Wipshausen, Mödesse, Alvesse und Voigtholz-Ahlemissen ist nach der Ablehnung im vergangenen Jahr erneut ein Antrag auf die Aufnahme in das Programm zur Dorferneuerung gestellt worden. Möglich ist die Bewerbung derzeit nur für mehrere Dörfer im Verbund.

wos

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