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Bunter Kulturabend zum 40. Geburtstag der Gemeinde

Edemissen Bunter Kulturabend zum 40. Geburtstag der Gemeinde

Edemissen . Ein 40. Geburtstag ist kein „richtiges“ Jubiläum, und so wird die Gemeinde Edemissen auf einen offiziellen Festakt verzichten. Gebührend gewürdigt wurde das besondere Datum dennoch: Der Heimat- und Archivverein sowie die Ortsheimatpfleger der 14 Ortschaften der Nordkreisgemeinde hatten jetzt gemeinsam einen Kulturabend in der Aula der Grundschule „Drachenstark“ organisiert.

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40 Jahre Gemeinde Edemissen: Heimat- und Archivvereins-Vorsitzender Reinhard Bartels und Bürgermeister Frank Bertram (r.).

Quelle: rb

Unter anderem wurde am Sonnabend natürlich an die Gründung der Gemeinde Edemissen vor vier Jahrzehnten erinnert. Martin Olbrich, Klaus-Walter Vetter und Wolfgang Welge waren seinerzeit unmittelbar dabei gewesen und blickten auf die etwas turbulenten Anfänge zurück - und auf all die Bedenken, die es durchaus damals gegeben hatte.

Da war es nicht schwer, den Bogen zur aktuellen Fusionsdiskussion zu schlagen, die auch Bürgermeister Frank Bertram in seinem Grußwort aufgriff. „Sorgfalt muss vor Eile gehen - und die Gemeinde Edemissen will selbstständig bleiben“, machte er deutlich. Bertram ging aber auch darauf ein, dass die Gemeinde nach 40 Jahren gut dastehe und dass es im Geburtstagsjahr einige zukunftsweisende Veränderungen geben wird: zum einen das neue Logo, zum anderen die Umgestaltung von Rathaus-Erdgeschoss und -umfeld.

Im Verlauf der Veranstaltung war nach und nach über alle 14 Ortschaften der Gemeinde Edemissen stichpunktartig allerhand Wissenswertes zu erfahren. Darüber hinaus gab es einige Beiträge, wie den von Joachim Freund aus Plockhorst, der ein launiges Gedicht im Stile von Wilhelm Busch vortrug. Die Verse hatte nach der vorvergangenen Sitzung des ehemaligen Plockhorster Gemeinderates der damalige Ortsbürgermeister Günter Bratherig geschmiedet - und die rund 250 Besucher des Kulturabends lachten Tränen.

Ebenfalls ein großer Lacherfolg war die „Büttenrede“ des Alvesser Ortsbeauftragten Sören Stolte zum Thema „Früher war alles besser“. Marlies Havekost trug auf Plattdeutsch ihre Erinnerungen an die Zeit vor, als ihr Heimatdorf Wehnsen am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen hatte. Ehrentraut Hahn aus Mödesse zeichnete in gereimten Versen die Geschichte von Mödesse nach und Adelheid Schmidt bot eine - ebenfalls gereimte - Liebeserklärung an Eddesse dar. Die Tanzgruppe des MTV Eddesse, die Cantorei und die Bläserkantorei Edemissen sorgten mit ganz unterschiedlichen musikalischen Beiträgen für Abwechslung.

In der Pause und nach der Veranstaltung gab es reichlich Gelegenheit, eine Ausstellung zu betrachten, in der die Ortsheimatpfleger die jeweiligen Ortschaften vorstellten.

wos

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