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Bürger fordern die Entschärfung der Unfallgefahr

Wehnsen Bürger fordern die Entschärfung der Unfallgefahr

Wehnsen. Seit Jahren wünschen sich die Wehnser eine Entschärfung der Unfallgefahr an der Ortseinfahrt aus Richtung Wehnsen.

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Anwohner Willi Brennecke (l.) und Ortsratsmitglied Jens Reupke setzen sich für eine Veränderung der Verkehrssituation vor Wehnsen ein. Hier gab es mehrere schwere Unfälle. Trauriger Höhepunkt war bisher ein tödlicher Unfall im Mai 2012, als an dieser Stelle ein Motorradfahrer ums Leben kam (r.).

Quelle: wos

Wehnsen. Nun reagiert Ortsratsmitglied Jens Reupke (parteilos) in diesem Zusammenhang auf die Nachricht, dass Verkehrsexperten ein generelles Tempolimit von 80 Kilometern pro Stunde auf schmalen Landstraßen fordern (PAZ berichtete). „Die Bundesstraße 444 ist nun keine schmale Landstraße, aber wäre es nicht sinnvoller, statt pauschaler Regelungen einzelne Unfallursachen ins Visier zu nehmen und abzustellen?“, regt Reupke an.

Zwischen der Bahnbrücke und dem Ortsschild befinden sich zwei Zufahrten von Wohngrundstücken, zudem kreuzt ein Radweg die Straße. Autofahrer dürfen hier mit Tempo 100 unterwegs sein. Alleebäume und die geschwungene Straßenführung machen die Stelle zusätzlich unübersichtlich.

„Und wenn man aus der Gegenrichtung kommt und in die Grundstückseinfahrt einbiegen will, muss man immer damit rechnen, dass man hier schon überholt wird“, nennt Anwohner Willi Brennecke ein weiteres Problem. Er lebt seit 1950 in einem der betroffenen auswärts gelegenen Häuser und beobachtet tagtäglich brenzlige Situationen.

Wunsch der Bürger wäre es, das Ortsschild weiter nach Norden zu setzen oder aber eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 70 - am liebsten ab der Bahnbrücke.

Dass die Wehnser Grund haben, sich zu sorgen, belegen drei schwere Unfälle, die sich in den letzten Jahren an dieser Stelle ereignet haben. Der jüngste Vorfall im Mai 2012 endete für einen Motorradfahrer tödlich.

In den Ortsratssitzungen steht das Thema regelmäßig auf der Tagesordnung, wie die Protokolle belegen. Die Straßenbaubehörde sehe keinen Handlungsbedarf, ist zum Beispiel im Protokoll der Sitzung vom 28. Oktober 2014 vermerkt. „Insgesamt sei die Strecke unauffällig, hieß es“, sagt Reupke.

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