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Blumenhagen: Mühle konnte besichtigt werden

Edemissen Blumenhagen: Mühle konnte besichtigt werden

Blumenhagen. Mit der alten Motormühle verfügt Blumenhagen über ein technisches Kleinod aus der Vergangenheit. In diesem Jahr war sie erstmals im Rahmen des Deutschen Mühlentags für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Henning Treumann im Inneren der Blumenhagener Mühle.

Quelle: Laura Ludwig

Die ursprüngliche Technik der Mühle in Blumenhagen existiert schon seit 1839. Ursprünglich stand sie als Bockwindmühle in Barby an der Elbe und wurde in den 1880er Jahren auf Abbruch verkauft. Erworben hat ihn der Müllermeister August Brennecke, der die Mühle in Blumenhagen wieder in Betrieb nahm, sie modernisiert und mit Jalousie-Flügeln ausgestattet hat. Doch nachdem Brennecke aus dem Krieg nicht wieder zurück kam, blieb sie zunächst still. 1948 hat einer der Söhne des Müllermeister Brennecke einen elektrisch betriebenen Motor eingebaut.

Max Zühlke, ein vertriebener Müllermeister aus Pommern, ist schließlich 1948 auf die Mühle aufmerksam geworden. „Die Brenneckes verpachteten sie dann an Zühlke“, sagt Hennig Treumann der gemeinsam mit seiner Frau Swantje Hupel die heutige Hofstelle und Motormühle in Blumenhagen besitzt. Unter dem Namen „Boeck & Zühlke“ nahm Max Zühlke gemeinsam mit seinem Schwiegervater die Motormühle in Betrieb und verarbeitete vor allem Roggen.

Ausgestattet mit Mahlgang, Weizenstuhl, Plansichter und Reinigungsmaschinen wurde noch bis 1975 in Blumenhagen Mehl hergestellt. „Dann wurde die Arbeit eingestellt, weil Zühlke in den Ruhestand gegangen ist“, berichtet Treumann, der die Mühle gekauft und nach 40 Jahren des Leerstands mit vielen Unterstützern aus dem Dornröschenschlag geweckt und restauriert hat (PAZ berichtete). Gut erhalten ist das angrenzende Wohnhaus, das seit 1928 als Klinkerbau unverändert ist.

„Wir wollen die Mühle erhalten und möchten anderen Menschen die Möglichkeit geben, sich die alte Mühle anzusehen“, begründete Treumann seine erste Teilnahme am Mühlentag. lal

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