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Bio-Bauer baut neben Wein auch Safran an

Voigtholz-Ahlemissen Bio-Bauer baut neben Wein auch Safran an

Voigtholz-Ahlemissen. Ein Bio-Bauer probiert Neues aus: Ulf Lahmann baut seit mittlerweile fünf Jahren Wein in Voigtholz-Ahlemissen an. Nun ist noch Safran auf seinem Hof hinzugekommen. „Ich mache alles das, worauf ich Lust habe“, beschreibt Lahmann seine Projekte.

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Baut neben Wein nun auch Safran auf seinem Hof an: Bio-Bauer Ulf Lahmann.

Seit fünf Jahren gehört zu Lahmanns Projekten auch der Anbau und die Produktion von Wein. Die süße Weinsorte Regent steht derzeit mit kräftigen roten Trauben auf seinem Biohof. Lahmann stellt zudem mit Honig verfeinerten Wein her. „Der schmeckt überraschend vollmundig für ein untypisches Weinanbaugebiet wie Niedersachsen“, sagt er und ergänzt lachend: „Der erste Jahrgang hat aber überhaupt nicht geschmeckt, doch mittlerweile können sich die Jahrgänge echt sehen lassen.“ Das testete er vor kurzem bei einer Weinprobe mit seinen Kunden: „Da hat es jedem geschmeckt“, sagt Lahmann stolz.

Ein weiteres Projekt hat Lahmann zudem kürzlich fest in Angriff genommen. „Ich probiere nun, Safran anzubauen“, erklärt der Biobauer. Auf die Idee ist er durch zwei befreundete Bauern aus Italien gekommen. „Die waren im Rahmen des Netzwerks ‚World Wide Opportunities on Organic Farms’ im Frühjahr bei mir zu Gast und bauen Safran an“, sagt Lahmann.

Nun hat er die Knollen zugeschickt bekommen und plant den Anbau in einer Mischkultur mit Knoblauch. Das Gewürz wird dabei aus den Staubbeuteln und Griffeln der Pflanze gewonnen. Wie Lahmann dann mit dem Safran fortfährt, wisse er selbst allerdings noch nicht.

„Mal gucken, ob und wie das klappt“, sagt Lahmann gespannt. „Das Wetter passt für den Safran bisher auf jeden Fall ganz gut.“ Jetzt werden die Knollen, die ähnlich aussehen wie Knoblauch, gerade angepflanzt: Ende September bis Anfang Oktober ist dafür die Zeit.

Darüber hinaus seien die Auswirkungen des Klimawandels vor allem in der Bio-Landwirtschaft deutlich zu spüren, wie Lahmann erklärt: „In unserer Region regnet es immer weniger, dadurch wird der Anbau vieler Pflanzen nahezu unmöglich.“ Und durch die wärmeren Temperaturen haben sich auch Schädlinge immer stärker ausgebreitet und machen große Teile der Ernte kaputt.

Lahmann zeigt seinen Besuchern auf Wunsch hin gerne seinen Hof. „Der fasziniert und besticht durch einen kompletten Hoforganismus und ist ein tolles Beispiel für eine nachhaltige Landwirtschaft. Für die trete ich seit meiner Anfangszeit als Bauer vehement ein“, so Lahmann.

jaw

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