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Bilderreise durch Rumänien mit dem Heimatverein

Kultur Bilderreise durch Rumänien mit dem Heimatverein

Viele neue Gäste konnte Vereinsvorsitzender Reinhard Bartels in der voll besetzten Aula der Grundschule Edemissen zur ersten Veranstaltung des Heimat- und Archivvereins 2017 begrüßen. Für die Besucher hatte er eine Bilderreise durch Rumänien vorbereitet.

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Launige Grabkreuz-Inschriften, Dracula und das kulturelle Erbe Rumäniens stellte der Heimat- und Archivverein Edemissen den Zuschauern per Bilderreise vor.

Edemissen. Überall seien Spuren deutscher Siedler in Siebenbürgen, gastfreundliche Menschen und überraschend gute Pensionen und Gaststätten, dazu viele kulturelle Sehenswürdigkeiten in schöner Natur in einem als arm geltenden Land in der EU - Referent Bartels ermutigte die Gäste, dieses Land im Südosten Europas zu besuchen: „Kein Vorurteil über Rumänien ist ungerechter als die Annahme, dieses Land sei ein übler Hort der Kriminalität. Die EU-Statistiken sprechen hier eine klare Sprache. Rumänien ist ein sicheres Reiseland.“

Zu Beginn des Vortrages gab Ulrich Mattern, der in Eickenrode mit anderen zusammen die Aufgaben des Ortsheimatpflegers wahrnimmt, einen Überblick über die ethnische Vielfalt in Rumänien und das wechselhafte Schicksal der Deutschen und Ungarn in Rumänien im 20. Jahrhundert. Mattern kennt die Entwicklung Rumäniens seit 1971 aus eigener Anschauung und bereitet seit 2012 jährlich mehrere Wochen Landwirte der ungarischen Minderheit sprachlich auf ein Praktikum in Deutschland vor.

Nach der Bilderreise durchs westliche Siebenbürgen kam bei den Gästen viel Schmunzeln auf, als einige Texte auf den Grabkreuzen des „Fröhlichen Friedhofs“ in Sapanta/Maramuresch vorgetragen wurden, etwa: „Wanderer, hier ruhe ich, und du liest diese Worte. Besser wäre es, du lägest hier, und ich würde das lesen.“

Auch Dracula war natürlich ein Thema, zumal der walachische Fürst Vlad III Dracula an mehreren Schauplätzen in Siebenbürgen seine Spuren hinterlassen hat. „Aber er war wohl nie auf der von Tourismusstrategen hochstilisierten Dracula-Burg Bran“, so Referent und Heimatvereinsvorsitzender Reinhard Bartels. „Ebenso wenig war der irische Schriftsteller Bram Stoker in Transsilvanien.“

sip

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