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Bertram weist Zweifel an IGS-Standort zurück

Edemissen Bertram weist Zweifel an IGS-Standort zurück

Edemissen. Edemissens Bürgermeister Frank Bertram weist die Einschätzung der FDP, eine IGS in Edemissen sei angesichts der zu erwartenden Schülerzahlen „nicht tragbar“ entschieden zurück.

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Im Schulzentrum Edemissen soll nach Willen der Gemeinde und des Landkreises eine IGS entstehen. Die FDP hat Zweifel am Sinn dieses Standortes geäußert.

Quelle: Reinhard Bartels

„In Edemissen besteht bei allen beteiligten Gruppen eine große Zustimmung zur Einrichtung einer IGS. Alle sind von der Sinnhaftigkeit zutiefst überzeugt und wir werden um den Standort kämpfen“, betont Bertram.

Die FPD bezieht sich in ihrer Einschätzung auf die kürzlich durchgeführte Umfrage unter den Eltern der jetzigen Grundschulkinder. Danach gebe es nicht genügend Interesse.

Das schätzt man in Edemissen allerdings ganz anders ein. Der Verwaltungsausschuss hatte bereits in der vergangenen Woche einstimmig eine Stellungnahme verfasst und an den Landkreis und die Landesschulbehörde geschickt. Das Schreiben liegt der PAZ vor. Darin wird auf Schwächen bezüglich der Durchführung der Umfrage hingewiesen.

„Angesichts der Kürze der Zeit, in der die Befragung realisiert werden musste, ist das verständlich. Doch leider ergibt sich dadurch nach unserer Einschätzung offenbar ein falsches Bild - zumal eine Stimmungsabfrage vor einiger Zeit ein ganz anderes Ergebnis gebracht hat“, so Bertram. Konkrete Zahlen liegen ihm allerdings noch nicht vor.

So seien die Fragebögen zu den Herbstferien verteilt worden - eine ungünstige Zeit. Zudem sei die Fragestellung nicht eindeutig gewesen und habe unter den Eltern teilweise für Verwirrung, Unklarheiten und Unsicherheit gesorgt. Auch die Tatsache, dass die Info-Veranstaltung zur Schulform IGS erst gegen Ende des Abfrage-Zeitraums lag, sei kontraproduktiv gewesen.

„Die aktuellen Kinderzahlen sprechen eindeutig dafür, dass für die nächsten zehn Jahre eine stabile Dreizügigkeit in Edemissen gewährleistet ist“, betont der Bürgermeister. Darüber hinaus sei damit zu rechnen, dass durch die aktuelle Zuwanderung von Flüchtlingen weitere Kinder dazu kommen. Und ein weiterer Pluspunkt des Standortes: Baulich sei alles vorhanden, was benötigt wird, so Bertram.

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