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Bertram: „Möchte gern weiter mitgestalten“

Edemisen Bertram: „Möchte gern weiter mitgestalten“

Edemissen. Einen Wahlkampf nur mit Wahl, aber ohne Kampf führt der parteilose und einzige Kandidat für das Amt des künftigen Bürgermeisters der Gemeinde Edemissen, der derzeitige Amtsinhaber Frank Bertram.

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Frank Bertram

Quelle: A

„Ich sehe die Situation zwiespältig. Einerseits ist sie natürlich schön und ich sehe sie als Bestätigung, denn man scheint nicht allzu unzufrieden mit meiner Arbeit zu sein“, sagt Bertram im Gespräch mit der PAZ. Dennoch sei es nicht ganz einfach, angemessen damit umzugehen.

„Ich habe ja schon mit Unterstützung der CDU zwei Wahlkämpfe geführt mit Flyern, Plakaten, Diskussionsrunden und allem, was so dazu gehört. Ich habe auch überlegt, wie ich mich diesmal verhalte und mich entschieden, auf einen eigentlichen Wahlkampf zu verzichten. Da ich das Amt schon so lange ausübe, bin ich den Bürgern ja gut bekannt“, erklärt der 55-Jährige. Das Geld, das er sonst für den Wahlkampf in die Hand genommen hätte, hat er für die Jugendarbeit in der Gemeinde gespendet (PAZ berichtete).

Etwas Besonderes für die recht sicher scheinende weitere Amtszeit hat er sich nicht vorgenommen. „Ich bin kein Freund von guten Vorsätzen, das ist nicht so mein Ding“, sagt er. Aber er würde schon sehr gern die Dinge, die bereits angeschoben wurden, weiter umsetzen und mitgestalten. Beispiele dafür kann er einige nennen: Die Gestaltung des Rathausinneren und des Rathausumfeldes, das Projekt Jung kauft Alt und das angestrebte Baugebiet im Wipshausen gehören dazu.

„Was gut läuft, soll gut weitergehen“, sagt Bertram mit Blick auf die Kinderbetreuung. „Mein Ziel war es immer, auf die sich ändernden Bedürfnisse der Familien einzugehen. Man kann nicht jeden Wunsch erfüllen, aber in Bezug auf Krippenplätze und die Ganztagsbetreuung auch in den Grundschulen sind wir gut aufgestellt“, zeigt Bertram auf.

Ein wenig Sorge bereiten ihm die rückläufigen Schülerzahlen. „Solange es vertretbar ist, werden wir keinen Grundschulstandort schließen. Es gibt auch noch keine offene Diskussion zu diesem Thema. Die zu erwartenden Schülerzahlen werden regelmäßig an die Politik weitergegeben und wir alle gemeinsam müssen die Entwicklung - auch im Hinblick auf die Inklusion - im Auge behalten“, macht Bertram deutlich.

Er hat bereits zwei Amtszeiten und damit rund 13 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Edemissen hinter sich. Sollte er wieder gewählt werden, liegen weitere sieben Jahre als Gemeindeoberhaupt vor ihm.

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