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Bei der Ölpumpe steht jetzt auch eine alte Salzlore

Edemissen-Oedesse Bei der Ölpumpe steht jetzt auch eine alte Salzlore

Oedesse. Am Samstag hatten sich zahlreiche Bürger aus Oedesse an der alten Ölpumpe in Oedesse eingefunden, um die Übergabe einer alten Salzlore aus Privatbesitz an den Ort zu feiern. Bürgermeister Karl-Heinz Randt dankte im Namen des Ortsrates Oedesse Dirk Reppert, der die Lore gestiftet hat.

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Dirk Reppert (r., mit Ortsbürgermeister Karl-Heinz Randt) hat die Lore gestiftet.

Quelle: ane

Randt erinnerte an die Bergbautradition in Oedesse/Klein Oedesse. Dort wurde zwischen 1905 und 1915 Salz abgebaut oder geteuft, wie es in der Fachsprache heißt. Nach einem Wassereinbruch in die stillgelegten Schächte 1936 wurden diese nach bergrechtlichen Auflagen zwischen 2012 und 2014 verfüllt (PAZ berichtete).

Reppert ist ein „Bergmann mit Leib und Seele“, wie er von sich selber sagt und was ihm auch anzumerken ist. So präsentierte er sich standesgemäß in seiner alten Uniform, auf der sogar das alte Bergmannszeichen seines Urgroßvaters zu sehen war. Nach seinem Studium war er jahrelang als Bergbauingenieur im In- und Ausland unterwegs, kam Anfang der 1980er Jahre zur neugegründeten DBE (Deutsche Gesellschaft zu Bau von Endlagern) nach Peine und war als Trainee bei den Hannoverschen Kaliwerken in Sehnde beim dortigen Salzabbau tätig.

Seine dortigen Kollegen stellten ihm 1984 aus Spaß eine ausgediente Salzlore von etwa 1930/40 in den Garten. Dort nutzten er und seine Familie sie seitdem als kleine Badegelegenheit. Nun hatte die Lore ausgedient, und Reppert stellte sie gern dem Ortsrat und dem Dorf als Industriedenkmal zur Verfügung.

Da der Zustand des Salzförderwagens im Laufe der Jahre doch gelitten hatte, wurde er nun restauriert und von Petra Kühle und Daniela Dannenberg bepflanzt. Die Vorderseite ziert ein Emblem aus Schlägel und Eisen.

Die musikalische Umrahmung des Nachmittages erfolgte durch Nina Kühle, die auf dem Horn das von den Besuchern gesungene „Steigerlied“ begleitete, sowie dem Fanfarenzug Plockhorst.

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