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Bei der Jugendfeuerwehr machen Rietze und Wipshausen gemeinsame Sache

Rietze Bei der Jugendfeuerwehr machen Rietze und Wipshausen gemeinsame Sache

Rietze. Mit ihrem neuen Jugendwart Jens Buchhagen fuhren die Mitglieder der Rietzer Jugendfeuerwehr zur Wache der Freiwilligen Feuerwehr im benachbarten Wipshausen und erlebte dort allerhand Spannendes am „großen“ Einsatzfahrzeug der Stützpunktwehr. „Zwischen den beiden Feuerwehren gibt es so eine Art Kooperation“, erklärte Buchhagen.

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Die Jugendlichen schnallten sich selbst das Geschirr mit der Sauerstoffflasche um und bekamen einen Eindruck von dem Gewicht.

Quelle: bol

Buchhagen ist übrigens nicht nur bei der Jugendfeuerwehr aktiv. Er ist auch im Vorstand der Volksfestgemeinschaft tätig und im wahrsten Sinne des Wortes immer dort, wo es „brennt“. „An dem Tag, an dem in der Schule das ‚Nein‘ durchgenommen wurde, habe ich gefehlt“, sagt er.

Dass er mit Leib und Seele im Ehrenamt tätig ist, wird deutlich, als die sieben Jungen und Mädchen ihm und dem Kollegen von der Wipshäuser Feuerwehr zuhören. Sie hängen praktisch an den Lippen der erfahrenen Feuerwehrmänner, stellen unzählige Fragen zu all dem Rettungsgerät.

Sie lassen es sich auch nicht nehmen, das schwere Geschirr mit der Sauerstoffflasche auf den Rücken zu schnallen, um einen Eindruck davon zu bekommen, was ein echter Feuerwehrmann im Einsatz leistet. Großes Staunen gibt es auch bei der Präsentation der Schneidegeräte für schwere Autounfälle.

Doch bei der Jugendfeuerwehr dreht sich nicht alles nur um Brandbekämpfung und Unfallrettung. „Wir haben ein sehr umfangreiches Freizeitprogramm“, erläutert Buchhagen und bekommt aus den Reihen der Kinder gleich Zustimmung. „Wir bieten ein Zeltlager in den Ferien und fahren oft auch ins Badeland oder zu anderen Ausflugszielen. Wir unternehmen Fahrradtouren und sind natürlich auch bei Wettkämpfen dabei.“

Bedauerlich findet Buchhagen nur, dass aus den Reihen der Eltern manchmal die Unterstützung fehlt. „Wir wurden uns sehr freuen, auch die Eltern mehr in die Freizeitaktivitäten einbinden zu können“, erklärt er. Und wie in vielen Vereinen gebe es ein bisschen Nachwuchssorgen. „Dabei haben wir eine ganz tolle Gemeinschaft - und abwechslungsreich ist die Jugendfeuerwehr auch“, ergänzen die Jugendlichen.

bol

INFO

Die Rietzer Jugendfeuerwehr: Zur Jugendfeuerwehr in Rietze kommt auch der Nachwuchs aus Wipshausen, wo es keine Jugendwehr gibt. Im Gegenzug wird der Jugendfeuerwehrwart von Betreuern aus Wipshausen unterstützt. Die Treffen beziehungsweise Dienste, wie es feuerwehrsprachlich heißt, finden alle 14 Tage statt.

Dann geht es um Brandvorbeugung und -bekämpfung, Sicherheitsmaßnahmen, Unfallrettung und vieles mehr. Mitmachen kann jeder ab zehn Jahren. Mit 16 kann man in den aktiven Dienst wechseln. Jugendfeuerwehren gibt es an vielen Orten. Viele Informationen liefert die Webseite www.jugendfeuerwehr.info. Dort sind auch alle Ansprechpartner für den Landkreis Peine hinterlegt.

bol

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