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Bei Eddesse entsteht ein neuer Wald

Eddesse Bei Eddesse entsteht ein neuer Wald

Eddesse. Auf einer ehemaligen Weide östlich von Eddesse entsteht in diesen Tagen ein neues Eichenwäldchen. Dort pflanzen derzeit acht Auszubildende der Ländlichen Erwachsenenbildung Hannover (LEB) 3000 junge Bäume.

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Schnüre spannen, Wurzeln beschneiden, Löcher graben und schließlich die Eichen einsetzen: Auszubildende im Bereich Garten- und Landschaftsbau legen derzeit bei Eddesse einen neuen Wald an.

Quelle: wos

„Insgesamt etwa zweieinhalb Wochen werden wir brauchen, bis alles fertig ist“, sagt Heiko Viefhaus-Behr. Der Diplom-Ingenieur für Landespflege leitet die jungen Leute an, die die Bäumchen sorgfältig in Reih und Glied in die Erde bringen.

Die Arbeit ist gut durchorganisiert und folgt einem festen Plan. Zunächst werden in gleichmäßigen Abständen Schnüre gespannt. An diesen entlang graben die angehenden Garten- und Landschaftsbauer die Pflanzlöcher. Dort hinein kommen die kleinen Bäume, denen vorher allerdings die Wurzeln zurechtgeschnitten wurden. „Das regt das Wachstum an“, erklärt Viefhaus-Behr. Schließlich werden die Löcher verfüllt.

Etwas mehr als die Hälfte der insgesamt etwa 5800 Quadratmeter großen Fläche war gestern bereits bepflanzt. Die Bäumchen sind 50 bis 80 Zentimeter hoch. „Gewonnen wurde das Saatgut aus dem Wald Berkhöpen, der wie die aufgeforstete Wiese zur Forstgenossenschaft Eddesse gehört“, erklärt Olaf Berking, Vorsitzender der Forstgenossenschaft und selbst Förster, der das Projekt initiiert hat.

Zur Gestaltung des Waldrandes bereits gepflanzt wurden am westlichen Saum der Fläche 150 Schlehen. Und weil die jungen Eichen ein Leckerbissen für Rehe sind, müssen sie vor Wildverbiss geschützt werden. Deshalb wurde ein Wildschutzzaun errichtet, bevor die ersten Bäume in die Erde kamen. „Der Zaun muss etwa sechs Jahre stehen bleiben“, sagt Berking. Er selbst ist bei der LEB als Dozent tätig. So kam der Kontakt zustande.

„Die Ausbildung bei uns findet überwiegend in der Lehrwerkstatt statt. Da ist so ein reales Projekt eine willkommene Abwechslung“, sagt Viefhaus-Behr.

wos

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