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Bei Dollbergen: Fünf-Zentner-Bombe entschärft

Insgesamt vier Verdachtsorte Bei Dollbergen: Fünf-Zentner-Bombe entschärft

Die Einwohner Dollbergens konnten am Sonntag kurz nach 12 Uhr aufatmen: Der Kampfmittelräumdienst hatte eine Fliegerbombe in der Nähe der Altölraffinerie erfolgreich entschärft.

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Die Feuerwehrmänner Nico Gerull (links) und Kevin Kühne gingen von Tür zu Tür und kontrollierten, ob alle Bewohner ihre Häuser verlassen hatten.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Rund 500 Dollberger, die ihre Häuser oder Wohnungen hatten verlassen müssen, konnten in ihre Häuser zurückkehren. Auch die Straßensperrungen für den Durchgangsverkehr wurden wieder aufgehoben.

Beamte der Bereitschaftspolizei hatten um 8.50 Uhr damit begonnen, die Zufahrten zum Evakuierungsgebiet abzusperren. Wenige Minuten später holten die DRK-Bereitschaften aus Uetze und Lehrte gehbehinderte Einwohner von zu Hause ab, um sie nach Uetze ins Schulzentrum oder zu einem Bus zu bringen, der sie vom Dollberger Feuerwehrhaus nach Uetze beförderte. „Drei Transporte sind angemeldet worden“, berichtete die Bereitschaftsleiterin Silvia Pinske.

Im Schulzentrum fanden sich nach Auskunft des Rathaussprechers Andreas Fitz schließlich 30 Dollberger ein, die nicht woanders eine vorübergehende Bleibe gefunden hatten. „Wir hatten mit etwa 50 gerechnet“, sagte Fitz.

Ab 9.10 Uhr gingen Feuerwehrleute im abgesperrten Bereich von Haus zu Haus, um zu überprüfen, ob alle ihre Wohnungen verlassen hatten. Sie klingelten und klopften an den Haustüren. „Wir haben noch den Zug abgewartet, der um 9.07 Uhr aus Hannover kommt, und dann mit der Kontrolle angefangen“, erläuterte Ortsbrandmeister Thomas Rolle. „Einige wenige hatten noch gefrühstückt, als die Feuerwehr an ihrer Haustür geklingelt hat. Sie hatten gedacht, sie hätten bis 10 Uhr Zeit. Aber das waren Ausnahmen“, erzählte Fitz.

Um 11.10 Uhr war endgültig sichergestellt, dass sich kein Anwohner mehr im Evakuierungsbereich aufhielt. Die Bombenräumung konnte deshalb beginnen.

Insgesamt hatte an vier Punkten der Verdacht bestanden, dass dort Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden lagen. Der Verdacht erhärtete sich nur an einer Stelle.

Die Firma, die das Areal nördlich der Raffinerie nach und nach auf Bomben untersucht, legte dort mit einem kleinen Bagger eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe frei. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärften den Blindgänger, indem sie die beiden Zünder herausdrehten.

Um 12.03 Uhr hob die Polizei die Absperrung auf. Mit einem Lastwagen wurde die entschärfte Bombe abtransportiert.

fs

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