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BKM-Chefs kauften ehemaliges Preussag-Gelände

Edemissen-Berkhöpen BKM-Chefs kauften ehemaliges Preussag-Gelände

Berkhöpen. Preussag-Gelände im Wandel der Zeit: Das hinter einem Wald ein wenig versteckt liegende Gewerbegebiet in Berkhöpen hat den Besitzer gewechselt. Seit dem 1. August gehört das elf Hektar große Grundstück der neugegründeten Gesellschaft „Gewerbepark Berkhöpen Verwaltungs GmbH“.

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Bastian Bührig (links) und Stefan Wolff sind gleichberechtigte Geschäftsführer der BKM und gleichzeitig Inhaber des neuen Gewerbegebiets Bekhöpen.

Quelle: Michaela Gebauer

Der Gewerbepark war lange Zeit in der Hand der Preussag. Da sich die Tochterfirma Preussag Immobilien derzeit von ihren nicht mehr benötigten Liegenschaften trennt, haben die Geschäftsführer der auf dem Gelände ansässigen Firma BKM Stahl und Anlagenbau Stefan Wolff (44) und Bastian Bührig (39) die Verhandlungen aufgenommen und man ist sich schließlich einig geworden.

Die Firma BKM hat ihren Sitz seit 1993 auf dem Werksgelände. Aus den zunächst sieben Mitarbeitern sind mittlerweile mehr als 40 geworden. Das Aufgabengebiet ist sehr umfangreich: Es gibt eine Kfz- und Lkw-Abteilung, wo Reparaturen aller Art, Hauptuntersuchungen, Reifenservice und alles rund um das Fahrzeug angeboten werden. In den Abteilungen Stahl- und Anlagenbau wird vom kleinen Geländer für Privatpersonen bis hin zum schlüsselfertigen Blockheizkraftwerk alles gefertigt.

Ein Grund für den Erwerb des Grundstückes ist der derzeitige Platzmangel bei BKM. „Wir würden uns gerne vergrößern und brauchen Hallenkapazitäten“, berichtet Bührig. Und weiter: „Wir möchten unsere Kfz-Abteilung erweitern, und für Stahlbauarbeiten fehlt auch der Platz.“

Bislang unterlag das Gelände der Bergaufsicht. Die Voraussetzungen dafür liegen aber nicht mehr vor, sodass das Gelände neu überplant werden muss (PAZ berichtete). Ein städtebaulicher Vertrag mit der Gemeinde wurde bereits geschlossen.

„Wir möchten das Gelände weiter nutzen und ausbauen“, erklärt Wolff. Die Infrastruktur solle abschnittsweise saniert, energetische Maßnahmen eingeleitet und nicht zuletzt die Optik der bestehenden Gebäude verbessert werden. „Für die Zukunft stellen wir uns einen Gewerbepark mit unterschiedlichsten Gewerken vor, wo Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte realisiert werden können. Die Mischung wird es machen“, blickt Bührig nach vorn.

Derzeit richtet ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb sein Lager im Gewerbegebiet ein, der sich auch Ausstellungsflächen auf dem Gelände vorstellen könne. Des Weiteren hat eine Firma mit jungen Geschäftsinhabern ebenfalls ihre Räume bezogen. Sie stellt zum Beispiel individuelles Zubehör für Pferde und Hunde her.

„Dafür, dass wir erst vor vier Wochen angefangen haben, ist die Resonanz schon riesig“, freut sich Bührig. Zur Verfügung stehen Hallen-, Büro- und Freiflächen, die vermietet werden.

mgb

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