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Autofahrerin mit 1,8 Promille erwischt - 1050 Euro Geldstrafe und ein Jahr Fahrverbot

Edemissen Autofahrerin mit 1,8 Promille erwischt - 1050 Euro Geldstrafe und ein Jahr Fahrverbot

Edemissen. Wegen einer Trunkenheitsfahrt ist eine Frau (55) aus Edemissen zu einer Geldstrafe in Höhe von 1050 Euro und insgesamt einem Jahr Fahrverbot vom Strafrichter im Amtsgericht Peine verurteilt worden.

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Der Fall der Edemisserin wurde vor dem Amtsgericht verhandelt.

Quelle: A

Die Edemisserin hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl wegen vorsätzlicher Trunkenheitsfahrt eingelegt, denn sie bestritt den Tatvorwurf der vorsätzlichen Trunkenheit. Das Gericht erkannte tatsächlich fahrlässige Trunkenheit am Steuer an, aber die Geldstrafe fiel höher aus als im Strafbefehl: Danach hätte die Altenpflegerin nur 900 Euro bezahlen müssen.

Zwar gab die Angeklagte die Tat zu, verschwieg aber die Begleitumstände, die dazu geführt hatten, dass sie an jenem Abend im Mai dieses Jahres gegen 19 Uhr mit rund 1,8 Promille unterwegs gewesen war. Ihre Begründung: „Ich hatte Stress!“

Der Staatsanwalt erhielt auch nach der Verhandlung den Tatvorwurf der vorsätzlichen Trunkenheit aufrecht. „Sie wussten, dass Sie einiges getrunken hatten, und setzten sich dennoch hinters Steuer“, hielt er ihr vor und erklärte, 1,1 Promille gelte als der Grenzwert, ab dem man als absolut fahruntüchtig gilt.

Als Pluspunkte führte er an, dass sich die Delinquentin geständig gezeigt hatte. Zudem war sie zuvor noch nie straffällig geworden und sie hatte glaubhaft deutlich gemacht, dass sie diese Fahrt zutiefst bereue. 50 Tagessätze zu 35 Euro, das sind 1750 Euro, hielt der Staatsanwalt für tat- und schuldangemessen, wie es im Juristendeutsch heißt. Zudem sollte ihr die Fahrerlaubnis für weitere zwölf Monate entzogen werden.

Der Verteidiger zitierte aus anderen Urteilen, bei denen auch Fahrten mit höheren Promillezahlen durchaus noch als fahrlässig eingestuft worden waren. Auch wollte er die Dauer des Führerscheinentzugs für seine Mandantin auf ein Jahr insgesamt festgesetzt sehen, denn bei dem Vorfall im Mai war ihr die Fahrlizenz abgenommen worden. Auch sei die Geldstrafe aus dem Strafbefehl angemessen.

Der Richter gab dem weitgehend statt - außer bei der Geldstrafe. „Ein Strafbefehl enthält immer eine Art Rabatt, weil so ein Gerichtsverfahren vermieden wird, das mit erheblich höheren Kosten verbunden ist“, erklärte er.

hui

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