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Ausgewandert: Dr. Sohn auf den Spuren der Ahnen

Edemissen Ausgewandert: Dr. Sohn auf den Spuren der Ahnen

Auf die Spuren seiner Vorfahren und auf die Suche nach seinen Verwandten in den USA macht sich Dr. Manfred Sohn aus Edemissen. Teile der Familie sind um 1900 ausgewandert.

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So reiste man um 1900 per Schiff: Schlafstätten im Zwischendeck.

Edemissen. Als er ein Kind war, hörte er immer Gerüchte von der Verwandtschaft in Amerika. „Das hat mich immer interessiert, ich hatte aber lange nicht den Mut, der Sache auf den Grund zu gehen“, erinnert sich Manfred Sohn. Zum einen sei sein Englisch nicht gut genug gewesen, zum anderen hatte er keine Ahnung, wo er mit der Suche beginnen sollte. „Zunächst machte ich mich daran, mein Englisch zu verbessern“, sagt Sohn.

Dann nahm er die einzige Spur auf, die er hatte: Eine Weihnachtskarte, die sein Großvater Albert 1949 von Anna Mack und August Knop bekommen hatte. „Im Dezember 2004 habe ich wohl 100 Briefe an alle Familien in Indiana geschrieben, die Sohn mit Nachnamen heißen“, sagt er. Viele Antworten kamen zurück – leider alle negativ. Doch im April 2005 kam ein Brief von einer Mrs. Bernadette Sohn aus Griffith, die ihrerseits aktiv geworden war und mehrere Familien mit dem Namen Mack ausfindig gemacht und angeschrieben hat.

Und das fast Unmögliche passierte: In einer dieser Familien gab es Nachkommen der Vorfahren von Manfred Sohn. „Meine Urgroßmutter und Ihr Großvater waren Geschwister“, schrieb Larry Dean Mack aus Bedford in Indiana. Er ist der Sohn von Ernst Oscar Mack, der wiederum das fünfte Kind von Anna Rosalie Mack, geborene Sohn, ist – der Schwester von Manfred Sohns Großvater Albert. Der Kontakt nach Amerika riss nicht mehr ab. Es wurde telefoniert und gemailt, und so kam ein kurioses Detail ans Licht: Ohne voneinander zu wissen, haben Bruder und Schwester diesseits und jenseits des Atlantiks jeweils acht Kinder bekommen, die auch noch genau in denselben Jahren geboren wurden.

In Manfred Sohn reifte eine Idee: „Warum sollte ich nicht zu Ende bringen, was mein Großvater vor 100 Jahren geplant hat und zu den Verwandten in Amerika reisen?“, fragte er sich. Die Reise steht nun kurz bevor. Auf den Spuren seiner Familie wird Manfred Sohn am 8. Mai mit dem Schiff nach New York fahren, um dort den fremden Teil der Familie kennenzulernen.

wos

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