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Aus Behindertenhilfe wird Lebenshilfe

Edemissen Aus Behindertenhilfe wird Lebenshilfe

Peine. Ein neuer Name und dazu passend ein neues Logo: Zum 40. Geburtstag präsentiert sich die bisherige Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf gestern beim Jubiläumsempfang im Peiner Forum quasi geliftet. Von nun an firmiert die Gesellschaft mit beschränkter Haftung als "Lebenshilfe Peine-Burgdorf".

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Sektempfang im Foyer des Peiner Forums: Fast 200 Menschen feierten den 40. Geburtstag der Behindertenhilfe Berkhöpen-Burgdorf, die ab sofort Lebenshilfe Peine-Burgdorf heißt.

Quelle: im

„Wir verstehen die Umbenennung als Bekenntnis zum anerkannten Markennamen Lebenshilfe“, erklärte Geschäftsführer Uwe Hiltner. Die Lebenshilfe setzt sich in ganz Deutschland dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen am Leben der Gesellschaft gleichberechtigt teilnehmen können.

Eigentlich gab es gleich drei Gründe zum Feiern: Die beiden Gesellschafter-Vereine haben ebenfalls in diesem Jahr besondere Geburtstage. Die Lebenshilfe Burgdorf wurde vor 44 Jahren gegründet, das Pendant in Peine sogar schon vor 50 Jahren. Wie viel sich in dieser Zeit getan hat, ließen die prominenten Gäste - darunter die neue niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt - in ihren Grußworten deutlich werden.

Rundt sprach im Namen des Landes Niedersachsen Dank und Anerkennung an die Menschen aus, die sich ehrenamtlich oder hauptberuflich für die Ideale der Lebenshilfe engagieren. „Als der Peiner Verein gegründet wurde, war das Selbstverständnis noch ein ganz anderes. Eltern schämten sich für ihre behinderten Kinder und hätten sie am liebsten versteckt“, blickte die Ministerin zurück. Es habe eine rasante Entwicklung und ein grundsätzliches Umdenken stattgefunden, das noch längst nicht abgeschlossen ist. „Aber Inklusion gibt es nicht als Sparmodell“, gab sie zu bedenken.

Zustimmung bekam sie dafür von Doris Klawunde, der stellvertretenden Präsidentin der Region Hannover. „Die Umsetzung der Inklusion wird für die Gesamtgesellschaft eine gewaltige Herausforderung“, sagte sie.

Peines Landrat Franz Einhaus wies auf die Bedeutung der Behindertenhilfe als Arbeitgeber hin: Immerhin 500 Menschen sind bei der Gesellschaft angestellt.

Hans-Jürgen Ossenberg, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Lebenshilfe Peine-Burgdorf, präsentierte ebenfalls Zahlen: 24 Einrichtungen im Kreis Peine und 11 in Burgdorf werden von der Lebenshilfe betrieben, insgesamt rund 4000 Menschen - Betreute, Angehörige und Mitarbeiter - gehören im Jubiläumsjahr dazu.

Besonders bewegende Worte fand Dirk Petersen, der Vorsitzende der Peiner Lebenshilfe. Er berichtete von seinen Erfahrungen als Vater eines inzwischen 16-jährigen geistig behinderten Sohnes.

Weitere Grußworte gab es von der stellvertretenden Vorsitzende des Lebenshilfe Landesverbandes, Ingrid Koch, und von Sebastian Böstel vom Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

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