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Aufregung: Einbrüche in Grundschule und Kita

Edemissen-Wipshausen Aufregung: Einbrüche in Grundschule und Kita

In der Nacht zu Freitag hatten gleich zwei öffentliche Gebäude in der Ortschaft Wipshausen ungebetenen Besuch: Sowohl in die Grundschule als auch in die Kindertagesstätte wurde eingebrochen. Wie meist in solchen Fällen wurde wenig gestohlen, der Sachschaden ist aber hoch.

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Eine der beiden Innentüren, die in der Grundschule mit brachialer Gewalt aufgebrochen wurden.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Wipshausen. „Bei uns wird frühmorgens saubergemacht. Das Reinigungspersonal hat zunächst von dem Einbruch gar nichts bemerkt, sondern ganz norman mit der Arbeit begonnen. Erst nach einiger Zeit fiel einem eine der beiden brachial aufgebrochenen Innentüren auf“, berichtet Schulleiter Dirk Brandes.

Eingedrungen waren die Einbrecher durch eine Außentür, durch die auch die Reinigungskräfte das Gebäude betreten haben. Diese Spuren sind aber so gering, dass sie nicht gleich entdeckt wurden.

Die Täter haben eine Klassenraumtür aufgebrochen.„Warum auch immer“, wundert sich Brandes. Zudem sind sie - ebenfalls durch Aufhebeln einer Innentür - in den Verwaltungstrakt eingedrungen und haben Schrankfächer und schließlich auch einen kleinen Tresor aufgebrochen, in dem sich eine geringe Menge Bargeld befand, das sie mitgenommen haben. „Sie haben offenbar nur nach Geld gesucht. Elektronische Geräte sind nicht verschwunden“, so Brandes. Der Schulbetrieb war trotz des Vorfalls möglich, aber bei den Kindern sei die Aufregung natürlich groß gewesen, berichtet der Rektor.

Im Kindergarten „Kleine Strolche“ wurde in derselben Nacht ebenfalls eingebrochen, hier drangen die Täter durch einen Nebeneingang ein. „Bei uns hat es die Mitarbeiterin bemerkt, die Frühdienst hatte“, sagt die stellvertretende Leiterin Grit Friese. In der Kita wurden alle Räume durchsucht. „Wir mussten die Kinder leider wieder nach Hause schicken. Die Spurensicherung war ja in allen Räumen, bis etwa 11 Uhr waren die Beamten damit beschäftigt. Und dann mussten wir auch alles wieder aufräumen und in Ordnung bringen“, entschuldigt sich Friese. Auf nähere Einzelheiten wollte sie gestern nicht eingehen.

Die meisten Eltern seien sehr verständnisvoll gewesen, aber einige hätten auch verärgert reagiert. „Wir wissen natürlich, dass es schwierig ist, so kurzfristig etwas anderes zu organisieren. Aber wir haben uns das ja nicht ausgesucht“, bedauert Friese die Umstände und Unannehmlichkeiten, die den Familien durch den Vorfall entstanden sind.

wos

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