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Auf einer Weide bei Wipshausen tummelt sich unbeschwert ein junger Champion

Edemissen Auf einer Weide bei Wipshausen tummelt sich unbeschwert ein junger Champion

Wipshausen . Elf Monate dauert die Trächtigkeit bei Pferden. Das ist eine lange Zeit voller Spannungen und Emotionen, in der jeder Pferdebesitzer eifrig mitfiebert. Diese Gefühlsmischung hat auch Daniela Brock aus Wipshausen erlebt.

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Daniela Brock kurz nach dem Championat mit Quentin und seiner Mutter Gladys.

Quelle: taw

Im letzten Jahr entschloss sie sich, ihre elfjährige Stute Gladys Mutter werden zu lassen. Am 28. April in diesem Jahr erblickte der kleine Quentin schließlich das Licht der Welt. Für Daniela Brock ist der kleine Hengst das erste selbstgezogene Fohlen.

„Ich habe Gladys, seit sie ein Jahr alt war. Sie ist ein Pferd mit einem ausgeprägten Charakter. Deswegen habe ich mir überlegt, dass mein nächstes Pferd ein Fohlen von ihr sein soll“, erklärt Daniela Brock.

Damit auch das Fohlen ein tolles Pferd wird, hat sie nichts dem Zufall überlassen. „Ich war extra in der Hengstprüfungsanstalt in Adelheidsdorf und habe mir die möglichen Väter angesehen. Meine Wahl fiel auf Quaid, weil er sich als sehr nettes Pferd erwies“, erinnert sich die tiermedizinische Fachangestellte.

Zur Welt gekommen ist Quentin im Offenstall im Beisein anderer Pferde. Die Pferdezüchterin erklärt: „Wir haben Gladys vier Wochen vor der Geburt einen eigenen Bereich abgetrennt. So hatte sie einerseits ihre Ruhe und andererseits die Sicherheit der Herde.“

Die letzten zwei Wochen vor der Geburt waren nervenaufreibend. „Eine Kamera hat Gladys rund um die Uhr beobachtet und Bilder auf meinen Laptop geschickt. Ich habe regelmäßig nachgesehen. Als es losging, bin ich gleich zum Stall gefahren.“

Dort kam sie gerade rechtzeitig an, den nur drei Presswehen später war der kleine Hengst geboren. „Alle meine Freunde waren da und haben mit Sekt angestoßen und vor Freude geweint. Das war ein sehr rührendes Erlebnis“, denkt Brock zurück.

Im Moment genießen Mutter und Fohlen noch ihre Freizeit auf den Weiden des Reitparks Krüger in Wipshausen. Aber bald kommt Quentin in einen „Fohlenkindergarten“ und Gladys wird wieder geritten.

Die junge Pferdezüchterin gibt zu: „Ein Fohlen zu bekommen kostet viel Zeit und Geld.“ Aber sie würde sich jederzeit wieder dafür entscheiden. Vor allem, wenn das Fohlen so freundlich und herausragend ist wie Quentin. Im Frühjahr gewann er das Fohlenchampionat in Königslutter für Hengstfohlen mit Springabstammung (PAZ berichtete).

  • Beim Fohlenchampionat des Pony- und Kleinpferdezuchtverbandes Hannover in Steyerberg siegten erneut zwei Fohlen vom Reitpark Krüger. Das Welsh-A-Fohlen Kerry Sue (Züchter: Ellen Krüger) und das Haflinger-Fohlen Now or Never (Züchterin Sylvia Hoffmann) überzeugten die Richter.

taw

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