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Auf Tuchfühlung mit Greifvögeln und Frettchen

Edemissen Auf Tuchfühlung mit Greifvögeln und Frettchen

Edemissen. Besonderen Besuch hatten gestern die Viertklässler der Grundschule Drachenstark in Edemissen: Der Hobby-Falkner Heinrich Buhmann aus Equord war mit seinen tierischen Jagdgefährten zu Gast.

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Tierische Jagdgefährten des Falkners Heinrich Buhmann sind nicht nur Greifvögel, sondern zum Beispiel auch Frettchen. Diese beiden durften von den Kindern sogar gestreichelt werden.

Quelle: wos

Mit dabei hatte Buhmann zur Freude der Kinder aber nicht nur gefiederte Begleiter, sondern auch Jagdhund Charly und zwei Frettchen, die sogar gestreichelt werden durften. Dabei lernten die Kinder gleich, dass Frettchen wirklich „dufte“ sind: Es war nicht zu „überriechen“, wer die possierlichen kleinen Tiere angefasst hatte.

Doch zuvor hatten die Jungen und Mädchen schon Bekanntschaft mit einem Habicht und einem amerikanischen Wüstenbussard gemacht, die für die Jagd ausgebildet sind. Die beiden großen Vögel allerdings waren für Streicheleinheiten nicht zu haben.

Auch einen Falken und eine Schleiereule konnten die Kinder bewundern. Diese Spezies waren allerdings nur ausgestopft mit von der Partie.

Buhmann erklärte anhand der unterschiedlichen Vögel mit einfachen Worten, dass die Tiere auf ganz unterschiedliche Art und Weise jagen und dafür jeweils spezielle Voraussetzungen bezüglich Körperbau und Federkleid mitbringen. „Ein Falke kann eine Taube auf zehn Kilometer Entfernung entdecken, und er wird im Sturzflug bis zu 360 Kilometer pro Stunde schnell und fängt seine Beute im Flug“, erklärte der Jäger. Damit seien Falken so etwas wie der Porsche unter den Greifvögeln.

Schleiereulen hingegen können nur sehr langsam fliegen, dafür aber geräuschlos und bei Nacht. Diese unterschiedlichen Techniken ermöglichen die Jagd auf ganz verschiedene Beutetiere. „So machen sich die Vögel bei der Nahrung untereinander keine Konkurrenz“, erklärte der Jäger.

In diesem Schuljahr steht für die vierten Klassen das Thema Wald auf dem Plan. Ergänzend zum „normalen“ Unterricht im Klassenzimmer waren alle drei Klassen jeweils einen Tag lang mit der zertifizierten Waldpädagogin Ulrike Vollhardt im Wald unterwegs.

„Wir haben uns direkt in der Natur mit der Struktur, den Pflanzen und Tieren des Waldes beschäftigt“, erklärt Vollhardt, die als pädagogische Mitarbeiterin an der Grundschule Drachenstark tätig ist.

wos

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