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Anfrage der Grünen ist „Schlag unter Gürtellinie“

Edemissen Anfrage der Grünen ist „Schlag unter Gürtellinie“

Wipshausen. Unterhält die Firma Papenburg im Kieswerk Wipshausen ungenehmigt einen Logistik-Standort? Eine entsprechende Anfrage der Kreistagsfraktion von „Bündnis 90/Die Grünen“ wird heute Abend Thema im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz sein. In der Sachdarstellung des Landkreises wird diese Frage eindeutig verneint.

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Die Kreistags-Fraktion der Grünen stellt in einer Anfrage an den Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz teilweise die Legalität der Arbeit der Firma Papenburg im Kieswerk Wipshausen infrage.

Quelle: A/im

Konkret geht es um die Aussage, im Kiesabbau seien 50 Mitarbeiter beschäftigt. 40 von ihnen sind Lkw-Fahrer, die dort stationiert sind. Diese Angabe fiel wiederholt im Zusammenhang mit dem Bestreben der Firma Papenburg, bei Wipshausen das Kiesabbaugebiet zu erweitern. Um dieses Thema ist ein heftiger Streit entbrannt (PAZ berichtete mehrfach).

„Zum einen wird damit die wiederholte Aussage, im Kiesabbau Wipshausen sind 50 Mitarbeiter beschäftigt, nachdrücklich widerlegt. Gleichzeitig stellen sich Fragen hinsichtlich der weiteren Nutzung des Betriebsgeländes“, heißt es in der Anfrage. Sie ist vom Fraktionsvorsitzenden Heiko Sachtleben unterschrieben und mündet in der Frage, ob die Firma Papenburg in Wipshausen einen Logistik-Standort betreibt und falls ja, ob dieser genehmigt ist.

„Selbstverständlich gibt für alle Arbeiten die entsprechenden Genehmigungen“, sagt Norbert Naase, Betriebsleiter des Kieswerks Wipshausen, auf Nachfrage der PAZ. Er wehrt sich gegen die Unterstellung einer „illegalen Entwicklung“ und weist auf regelmäßige Kontrollen des Werkes durch den Landkreis hin.

Aufgrund der Anfrage der Grünen wurde der Sachverhalt vom Landkreis konkret überprüft. Das Ergebnis deckt sich mit der Aussage von Naase. Mit den Lkw würden ausschließlich die eigenen abgebauten Rohstoffe der Firma transportiert. „Es wird eine gewerbliche Tätigkeit betrieben, die von den (...) Genehmigungen gedeckt ist“, heißt es dort abschließend.

„Die Anfrage ist ein herber Schlag unter die Gürtellinie. Anders kann man das zu diesem Zeitpunkt nicht interpretieren“, sagt Hans-Werner Fechner, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistags. Er hat für das Vorgehen der Grünen absolut kein Verständnis. „Es sollte doch unser aller Interesse sein, Betriebe im Landkreis zu erhalten und zu unterstützen - und nicht, sie zu schikanieren“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

  • Der Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz tagt Dienstag ab 17 Uhr im kleinen Sitzungssaal im Kreishaus.
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