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Am Sonnabend gab der Tanzboden nach

Edemissen Am Sonnabend gab der Tanzboden nach

Wehnsen. Der 500-Seelen-Ort Wehnsen stellte beim Schützenfest eindrucksvoll unter Beweis, dass die Dorfgemeinschaft funktioniert: Jeder dritte Bürger nahm am Königsfrühstück teil.

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Die Schützenkönige 2012 mit ihren Begleitungen, umrahmt von Scheiben- und Fahnenträgern.

Quelle: im

Günter Krille brachte in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Edemissen dann auch angesichts des gerammelt vollen Festzeltes seine Bewunderung für die großen Taten des kleinen Dorfes zum Ausdruck. „Dieses Dorf hat Zukunft“, lobte Krille die Wehnser.

Björn Waldmann, stellvertretender Ortsbürgermeister, hatte sich zuvor ähnlich positiv zu den Aktivitäten der Wehnser Bürger geäußert. So seien nach Waldmanns Worten im Rahmen der Dorferneuerung rund 500 000 Euro in private Maßnahmen investiert worden.

Die Sanierung des Daches am Landjugendheim beginnt unmittelbar nach dem Schützenfest, und die geplante Renovierung der Alten Schule im Dorfkern nimmt langsam konkrete Züge an. „Wir wollen in den Räumen eine neue Begegnungsstätte für die Wehnser schaffen“, unterstrich Björn Waldmann, der sich sicher ist, dass dies mit der Hilfe aller Bürger gelingen wird.

Auch der Förderverein Dorf Wehnsen wird mit einem Dorffest am Landjugendheim am 9. September dazu beitragen, das „Wir-Gefühl“ noch weiter zu stärken. Die Vorsitzende Margret Homann rief alle Wehnser Vereine und Organisationen zum aktiven Mitmachen auf.

Für das Lachsalz in der Suppe sorgten wie in jedem Jahr Dirk Scholz sowie Christine und Jürgen Hacke mit Kurzvorträgen und Fußballplaudereien. Der Kleine König Dirk Scholz heizte als eingeschworener Hannover 96-Anhänger vor allem den Fans der Wölfe und von Eintracht Braunschweig kräftig ein. Die Wehnser Männer bekamen in diesem Jahr ihr Fett weg, denn das Moderatorenteam hatte sich tiefschürfende Gedanken zu den gängigen Männerkrankheiten „Fauler-Sack-Syndrom“, der „Ich-mach-das-gleich-Krankheit“ und der „Postalkoholischen Belastungsstörung“ gemacht. Vor allem letztere machte sich nach der durchfeierten Nacht bei der Junggesellschaft doch deutlich bemerkbar.

Besonders auffällig war der große Anteil junger Schützenfestbesucher aus allen Teilen des Landkreises Peine, die sich ganz offensichtlich nicht daran störten, dass es in Wehnsen nur eine Schieß- und Süßigkeitenbude und das kleine Kettenkarussell gibt. 260 Gäste strapazierten zur Stimmungsmusik der Kapelle „4joy Music“ das kleine Festzelt am Samstag so sehr, dass der Tanzboden vor der Bühne vorübergehend seinen Geist aufgab.

wos

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