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Alvesser waren bei Energiewende-Demo in Berlin

Edemissen Alvesser waren bei Energiewende-Demo in Berlin

Alvesse. Grauer Himmel und gute Laune: Über 16 000 engagierte Menschen zogen am Samstag mit Musikbegleitung vom Berliner Hauptbahnhof ins Regierungsviertel, um für eine Zukunft ohne Kohle und Atom zu demonstrieren. Mit dabei waren Mitarbeiter der Firma Windstrom mit Sitz in Alvesse.

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Mitarbeiter der in Alvesse ansässigen Firma Windstrom haben am Samstag in Berlin für eine Zukunft ohne Kohle und Atom demonstriert. Insgesamt waren rund 16 000 Menschen zur Demo gekommen.

Quelle: oh

Auslöser der Kundgebung sind die Vorstellungen der Unionsparteien und der SPD zur Energiewende, die sich im Koalitionsvertrag wiederfinden. Über 60 Organisationen haben sich an der Kundgebung unter dem Motto „Energiewende retten! Sonne & Wind statt Fracking, Kohle und Atom“ beteiligt.

„Ich war auf der Fahrt nach Berlin etwas skeptisch, wie wohl die Resonanz ausfallen würde. Die Begeisterung hielt sich hier in der Region in Grenzen“, sagt Sabine Tobinski gegenüber der PAZ. Auf dem Vorplatz des Berliner Hauptbahnhofs habe sich dann aber ein buntes Farbenmeer aus Initiativen-, Organisations,- Vereins- und Kampagnenfahnen geboten.

Aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich über 16 000 Menschen aufgemacht, um für die Energiewende zu demonstrieren - und gegen die Pläne der möglichen Koalitionspartner CDU/CSU und SPD, die nach Ansicht der Kritiker den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.

Die Teilnehmer - vom Jugendlichen bis hin zu Senioren waren alle Altersgruppen vertreten - forderten eine professionelle Umsetzung der Energiewende. Musiker und Trommlergruppen sorgten für gute Laune und ein schwungvolles Vorankommen des kilometerlangen Demonstrationszuges vom Hauptbahnhof durch die Friedrichstraße und die Dorotheenstraße, vorbei am Bundestag und zur Wiese vor dem Reichstagsgebäude.

Dort stiegen dutzende Drachen auf, bemalt mit Slogans zur Energiewende und Aufforderungen an die CDU und SPD, die nach der Atomkatastrophe von Fukushima gegebenen politischen Versprechungen umzusetzen.

Höhepunkt sei eine mehrreihige Menschenkette gewesen, die das Kanzleramt umschlossen hat, berichtet Tobinski. Eine riesige Weltkugel wurde gerollt und ein riesiges Banner geschwungen, ein Musiker hat auf dem Weg live mitreißende Texte und Melodien zu den Themen„Stop Fracking“ und „Anti Atom“ auf dem Weg gesungen.

„Es war ein friedlicher, aber auch nachdrücklich einfordernder Protest und für mich ein klares ‚Ja‘ der Energiebürger in Deutschland zur Energiewende“, sagt Tobinski.

wos

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