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Alvesser treffen sich regelmäßig, um alte Handschriften zu entziffern

Historische Dokumente Alvesser treffen sich regelmäßig, um alte Handschriften zu entziffern

Wenn Alvesses Ortsheimatpfleger Werner Heise bei Archivrecherchen fündig wird, steht er oft vor dem nächsten Problem: Die alten Handschriften sind oft kaum zu entziffern. Doch mit der dieser Arbeit steht Heise nicht allein da: Tatkräftige Unterstützung bekommt er von fünf Alvessern, die mit ihm den alten Texten auf den Grund gehen.

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Rudolf Aurich, Christa Hacke, Albert Hacke, Werner Heise, Horst Peemöller und Margarete Wesemeyer treffen sich regelmäßig, um historische Handschriften wie die auf dem kleinen Foto zu entziffern.

Quelle: Wosnitza

Alvesse. In Heises Partyraum läuft ein Beamer und projiziert das Foto einer historischen Handschrift auf eine Leinwand. Auf dem Tisch liegen Tabellen mit unterschiedlichen Schriften und einschlägige Bücher, die mitunter als Hilfestellung herangezogen werden. Und vor Christa Hacke liegt ein Schreibblock, auf dem sie das gemeinsam erarbeitete akribisch notiert.

„Wir versuchen, uns Wort für Wort vorzuarbeiten, um auch den Sinn möglichst schnell zu erfassen. Das ist nicht immer ganz einfach, denn nicht nur die Schrift an sich hat sich verändert. Manche Wörter gibt es heute nicht mehr oder ihre Bedeutung hat sich verändert. Und insgesamt sind die oft jahrhundertealten Schriften in der Regel in Amtsdeutsch verfassten Schriftstücke inhaltlich nicht leicht zu verstehen“, erklärt Heise. Doch im Laufe der Zeit bekäme man Übung - sowohl beim Entziffern als auch beim Textverständnis.

Manchmal geht es um Flurbezeichnungen, die recht gut mittels alter Landkarten nachvollzogen werden können, wenn sie nicht sogar bis heute gebräuchlich sind, zum Beispiel in Straßennamen auftauchen und oft auf Besonderheiten hinweisen: Am Köhligsfeld, Köhligsberg oder Köhligskamp war einst ein Köhler ansässig.

Aktuell befasst sich Heise recht intensiv mit einem Rechtsstreit zwischen der Stadt Braunschweig und Barthold Brennecke beziehungsweise dessen Nachfahren, der sich von 1583 bis 1806 - also über immerhin 223 Jahre - hingezogen hat. Aber er trägt auch weitere Fakten zusammen. Ziel ist es, eine Chronik von Alvesse herauszugeben.

Gern gibt er sein Wissen weiter und hält Vorträge informiert mit Präsentationen. Bei diesen Veranstaltungen stieß er bei seinen heutigen Mitstreitern auf großes Interesse, und so hat sich die „Entzifferungsgruppe“ zusammengefunden.

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