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Alte Windräder weichen neuen Anlagen

Windpark bei Oelerse: Alte Windräder weichen neuen Anlagen

Drei neue Windräder mit Nabenhöhen von 138 bis 140 Metern sollen bis Mitte des Jahres im Dreieck zwischen Schwüblingsen, Sievershausen und Oelerse aufgestellt werden. Dafür werden drei ältere Modelle abgerissen. In einem solchen Fall spricht man von Repowering.

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Das Fundament wird herausgerissen.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Oelerse. Derzeit herrscht Tag und Nacht Betrieb auf der Baustelle in der Feldmark. Bei Einbruch der Dunkelheit scheint es auf der Baustelle erst richtig loszugehen. Schon von weitem sieht man die Scheinwerfer an den Kränen und die Sicherheitslampen der Tieflader leuchten. Stück für Stück - von oben nach unten - werden die Windenergieanlagen abgetragen: die Rotorblätter, die Gondel mit der gesamten Technik, der Turm und schließlich das Fundament.

Doch auch tagsüber wird gearbeitet: Am Mittwoch sind zwei Bagger mit Meißel und Schaufel damit beschäftigt gewesen, eines der drei Stahlbetonfundamente, die mehrere Meter tief im Boden verankert sind, herauszureißen. Bislang haben die Bauarbeiter ein Fundament komplett beseitigt, am zweiten laufen derzeit die Arbeiten. Dem dritten rücken sie in den nächsten Tagen zu Leibe, dessen Stromkabel sind schon gekappt.

Die oberirdischen Teile von zwei Windrädern sind in den vergangenen Tagen auf Tieflader verladen und abtransportiert worden. Vom dritten liegen sie abholbereit am Fuß einer der mehr als 30 Anlagen in dem Windpark.

Bauherr ist die Firma Windstrom aus Edemissen. Für die abgebauten Anlagen wird sie nach Auskunft einer Firmensprecherin drei neue aufstellen: eine mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Leistung von 3,3 Megawatt, zwei mit 138 Metern und einer Leistung von jeweils 2,35 Megawatt. Genehmigt worden sei das aktuelle Repowering noch auf der Grundlage des alten regionalen Raumordnungsprogramms. Windstrom hofft, die drei neuen Windenergieanlagen, die in der Oelerser Feldmark stehen werden, Mitte des laufenden Jahres in Betrieb nehmen zu können. Zudem hat das Edemisser Unternehmen bei der Region Hannover als zuständiger Genehmigungsbehörde den Antrag gestellt, drei weitere Anlagen in der Schwüblingser Gemarkung repowern zu dürfen.

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