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Als "Land-Checker" die Heimat entdecken

Edemissen Als "Land-Checker" die Heimat entdecken

Edemissen. Hoch konzentriert sitzen die Achtklässler vor den Computern, und sie mögen ihre Arbeit kaum unterbrechen: An der Mühlenberg-Realschule in Edemissen entstehen derzeit im Rahmen des Projektes "Land-Checker" in einer Arbeitsgemeinschaft ein Audio-Guide, also ein "Hörführer", durch den Ort Edemissen.

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Jan, Nils, Philip, Merve und Franziska (von links) sind einige der „Land-Checker“ aus Edemissen.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Ihr Lebensumfeld - in diesem Fall den Ort Edemissen - medial zu entdecken und anderen mittels eines Audio-Guides näher zu bringen war die Aufgabe an die jungen „Land-Checker“.

„Wir haben uns zunächst jeweils zu zweit überlegt, welche Stellen uns wichtig sind und wo Aktivitäten möglich sind“, erklärt Merve. Dann wurden Ideen gesucht, diese Orte akustisch zu beschreiben. Ein Beispiel für einen solchen Ort ist die Freiwillige Feuerwehr. Dazu hat Franziska einen besonderen Bezug, denn sie ist in der Jugendfeuerwehr aktiv. Zwar nicht in Edemissen, sondern in ihrem Heimatort Stederdorf, aber wichtig findet sie die Feuerwehr auf jeden Fall.

Zum Wipperhof ist ein Gedicht entstanden, für wieder andere Orte wurden Interviewpartner gesucht und befragt. Eingebettet ist die Führung durch Edemissen, die am Golfplatz beginnt, in eine originelle Geschichte. Im Mittelpunkt steht ein Golfball, der durch Zufälle von einem der vorgestellten Orte zum anderen kommt und so allerhand erfährt.

Die Aufnahmen sind weitgehend „im Kasten“, jetzt werden sie zusammengeschnitten und mit einem entsprechenden Computerprogramm bearbeitet. „Wir schneiden Versprecher und Hintergrundgeräusche aus und unterlegen das Ganze zum Teil mit Musik“, erklärt Nils diesen Arbeitsschritt. Hintergrundgeräusche gibt es zum Herunterladen im Internet. „Aber da haben wir nicht alles gefunden, was wir uns vorgestellt haben. Und so haben wir selbst überlegt, wie man zum Beispiel sich entfernende Schritte realisieren kann“, berichtet Jan.

„Der Umgang mit der Technik macht den Jugendlichen großen Spaß und sie sind bemerkenswert fit darin“, sagt Schulsozialarbeitern Meike Warda, die die Schüler gemeinsam mit Nadine Aggour vom Multimediamobil der Landesmedienanstalt betreut.

wos

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