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"Alanco" nimmt Kindern die Angst vor Hunden

Edemissen "Alanco" nimmt Kindern die Angst vor Hunden

Edemissen. An einem der ersten Sommerferientage sind 18 Kinder schon wieder freiwillig zur Schule gegangen: Bei einer Ferienaktion der Grundschule Drachenstark lernten sie gestern das richtige Verhalten gegenüber Hunden.

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Ferienaktion an der Grundschule Drachenstark: Hundetrainer Dieter Asendorf zeigte den Kindern gestern auch, wie sie den Elo-Rüden „Alanco“ dazu bringen, im Slalom zu laufen.

Quelle: sz

Alanco, ein freundlicher Vertreter der Hunderasse Elo, ist schnell der Liebling der Kinder geworden: „Er sieht ja wie eine Kuh aus“, stellt eins der Ferienkinder fest.

Hundetrainer Dieter Asendorf aus Edemissen führt die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren langsam an den Umgang mit dem Rüden heran. „Keine Angst, wenn ihr ein bisschen Hundespucke an die Hand bekommt“, beruhigt er die Kinder, die Alanco nacheinander zu sich locken sollen.

Der sechsjährige Jaimie erschreckt sich aber doch: „Ich wollte nicht, dass es nass wird“, erklärt er seinen Überraschungsschrei. Er kenne sich mit Hunden ganz gut aus, habe aber nur einen Kater namens Jochen. Auch Lars schreckt erst einmal zurück, als Alanco sich auf die Hinterbeine stellt, um an das Leckerli in seiner Hand heranzukommen.

Doch mit der Zeit können die Kinder Alanco immer besser einschätzen und verstecken ihm mit viel Vergnügen den Beutel mit den Leckerlis. „Der Hund erzieht den Menschen, davon profitieren schüchterne Kinder ebenso wie diejenigen, die ihre Kräfte nicht so einschätzen können“, erklärt Michaela Knerr vom Paritätischen Braunschweig, die die Schulkinderbetreuung und damit auch das Ferienprogramm an der Edemisser Grundschule organisiert. „Die Kinder sollen die Körpersprache der Hunde verstehen und das richtige Verhalten lernen“, sagt sie.

Bei dem siebenjährigen Finn hat die Therapie schon angeschlagen: „Ich habe zwar ein bisschen Angst vor Hunden, wenn die an mir hochspringen, aber ich würde trotzdem gern einen haben - so einen wie Alanco. Ich übe schon mal ein bisschen.“ Die Nachbarhündin Kyra sei aber auch sehr nett.

Leonie hat an diesem Vormittag vor allem gelernt, wie man einen Hund füttert - nämlich mit der Handfläche. „Zuhause habe ich eine Katze“, berichtet sie. „Der versuche ich gerade, ,Sitz‘ beizubringen.“

sz

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