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Abbenser Grundschüler stehen auf Äpfel

Abbensen Abbenser Grundschüler stehen auf Äpfel

Abbensen. Rundum gesunde Pausen-Snacks gibt es pünktlich zur nasskalten Jahreszeit in der Grundschule in Abbensen. Zweimal in der Woche kommen „Apfel-Oma“ und „Apfel-Opa“ zu den Schülern, um in der großen Pause vitaminreiche Kunstwerke zu verteilen.

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„Apfel-Oma“ Wilma Laue und „Apfel-Opa“ Manfred Laue bereiten in der Grundschule Abbensen Obst für die Schüler vor.

Quelle: ju

Abbensen. Ob Dracula-Gesichter, Smileys oder Blumen - Wilma und Manfred Laue aus Abbensen erfüllen den Grundschülern jeden Wunsch und schnitzen die Äpfel individuell zu. „Besonders beliebt sind die Zauber-Äpfel“, sagt Wilma Laue. Diese besonderen Äpfel sind horizontal sternförmig geteilt und lassen sich so „mit Magie“ öffnen, drehen und schließen. So schmeckt der leckere Apfel gleich noch besser.

„Ich freue mich immer schon, wenn ich weiß, dass es heute wieder Äpfel gibt“, sagt Angelina Rex. Die Neunjährige findet die Aktion toll, da die Äpfel auch „sehr lecker“ sind. „Am besten sind die Zauber-Äpfel. Die sind cool, weil man die so drehen kann. Ich komme immer zum Stand und hole mir einen ab“, schildert die Drittklässlerin.

Jeden Dienstag und Donnerstag kommen die Laues in die Grundschule und verteilen kostenlos Äpfel an die Schüler - seit fünf Jahren. „Wir sind Rentner und haben die Zeit“, sagt Manfred Laue, der sich im Förderverein Dorf Abbensen engagiert. „Damals hatten der Verein Geld durch das Entenrennen über, das wir gern sinnvoll im Dorf einsetzen wollten. Da hatte ich die Idee mit den Äpfeln“, erzählt der 75-Jährige. „Heute entstehen die Einnahmen beim Hoffest.“

Und so kommen Wilma und Manfred Laue Jahr für Jahr zur Apfelzeit in die Grundschule. „Diesmal haben wir schon im November angefangen, weil da die Äpfel besonders lecker waren“, sagt Wilma Laue. „Gut ein Vierteljahr lang kommen wir dann zweimal in der Woche.“

Zwischen 110 und 120 Äpfel verteilt das Paar am Tag. Diese werden immer frisch zu den Laues geliefert, in der Schule bereiten sie die süßen Äpfel dann zu. „Das ist eine schöne Sache, zumal es ja auch Kinder gibt, die wenig Obst von zu Hause mitbekommen“, freut sich Schulleiterin Christine Jacobi über das Engagement der Laues.

Für die Kinder ist es immer wieder ein Höhepunkt. Nach dem Pausen-Gong kommen sie angelaufen, um sich nach ihren Angaben einen der „besten Äpfel der Welt“ zu sichern. Und dabei steht nicht nur das Obst im Vordergrund - auch die Laues sind für die Kinder gute Vertraute. Sie reden über Noten und Witze, über die kranke Oma und das neue Geschwisterchen. „Man kennt sich gut“, freut sich Wilma Laue. „Und im Dorf werden wir immer lieb gegrüßt.“

ju

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