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Abbensen: Auf einem Rasenmäher um die Wette

Edemissen Abbensen: Auf einem Rasenmäher um die Wette

Abbensen. Dröhnende Motorengeräusche, eine Rennstrecke und rund einhundert Rasenmähertrecker mit einer Geschwindigkeit von sechzig Kilometern in der Stunde - so in etwa wird es in einem Monat beim Thönsener 24-Stunden-Rennen aussehen. Auch beim Bully-Draxx-Racing-Team aus Abbensen laufen die letzten Vorbereitungen.

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Quelle: rb

Ein bisschen sehen sie schon noch aus wie Rasenmäher, doch man sieht ihnen an, dass sie mehr können, als den Rasen zu stutzen. „Viele denken wirklich an Rasenmäher, mit denen man noch mähen kann, wenn sie zum ersten Mal von Rasenmähertrecker-Rennen hören“, schmunzelt Achim Wille, der Teamchef von Bully-Draxx. Er weiß noch genau, wie er vor rund sechs Jahren „auf den Rasenmäher“ gekommen ist. „Ich habe damals zusammen mit meinem Schwager ein Rennen besucht und wusste sofort: Das müssen wir auch machen.“ Gesagt - getan. Für rund 300 Euro wurde damals der erste Trecker gekauft, daran rumgebastelt und damit herumgefahren. „Wir wollten jedoch sehr schnell unseren eigenen Trecker bauen.“

Für das Team um Wille war somit ein neues Hobby entstanden - eines, das viel Zeit in Anspruch nimmt. „In jedem Trecker steckt viel Planung und Konstruktion“, erklärt Thomas Zeh, der als Metallbaumeister die Renntrecker baut. „Für die Rennen muss ein Trecker gewisse Anforderungen erfüllen: Es darf etwa nur der Sitz gefedert sein und der Motor darf höchstens 25 PS haben.“ Seit vier Monaten arbeitet Zeh an dem neusten Trecker - drei bis vier Stunden am Tag. Doch auch das Lenken des Renngeräts kann sehr anstrengend, weiß Mario Gotsch, einer der Fahrer des Teams. Bei längeren Rennen wechseln sich mehrere Fahrer ab. „Trotzdem bekomme ich nach einem Zwei-Stunden-Rennen keine Wasserflasche mehr alleine auf.“ Bei einer Probefahrt zeigt er, warum: Die Trecker brechen bei hoher Geschwindigkeit schnell aus und verlangen häufiges Gegenlenken. „Nach einer gewissen Zeit hat man keine Kraft mehr in den Armen.“

Im letzten Jahr haben die Bully-Draxx den vierten Platz unter einhundert Teilnehmern belegt. Auch in diesem Jahr ist die Vorfreude auf das Rennen schon groß. „Das Nachtrennen in Thönse war das Beste, was ich bis jetzt gefahren bin“, freut sich Gotsch.

leo

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