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70 Kinder amüsierten sich über „Räuber Hotzenplotz“

Edemissen 70 Kinder amüsierten sich über „Räuber Hotzenplotz“

Edemissen. Rund 140 Besucher hatten sich in der Aula der Grundschule Edemissen eingefunden, um das Weihnachtstheaterstück „Räuber Hotzenplotz“ vom Ensemble des „Trotz-alledem-Theaters“ Bielefeld zu sehen. Veranstalter war die Gemeindejugendpflege Edemissen, die auch für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

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Fast wäre die Aufführung des „Trotz-alledem-Theaters“ Bielefeld ausgefallen, am Ende wurde aber doch alles gut - genau wie beim Stück „Räuber Hotzenplotz“.

Fast wäre die Veranstaltung aber ausgefallen, da das Ensemble mit einer Autopanne auf der Autobahn festhing und es nicht absehbar war, wann ein Ersatzfahrzeug eintreffen würde. Aber gemeinsam mit den Helfern der Gemeindejugendpflege gelang es, im Eiltempo das Bühnenbild aufzubauen, und so startete die Veranstaltung nur mit einer halben Stunde Verspätung.

Der Inhalt des Kinderbuchklassikers von Otfried Preußler aus dem Jahr 1962 ist bekannt: Der Räuber Hotzenplotz stiehlt Großmutters Kaffeemühle. Das ist besonders ärgerlich, weil Großmutter sie gerade erst zum Geburtstag geschenkt bekommen hat und außerdem kann sie nicht nur Kaffee mahlen, sondern spielt auch noch Großmutters Lieblingslied. Dem Polizisten Alois Dimpfelmoser trauen Kasperl und Seppl jedenfalls nicht zu, dass er den Räuber fängt und die Kaffeemühle zurückbekommt und machen sich daher selbst auf die Suche. Sie stellen dem Hotzenplotz eine Falle, werden aber stattdessen von ihm gefangen. Kasperl soll in der Räuberhöhle schuften, und Seppl wird an den bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft. Dabei gibt es jede Menge Verwechslungen und dank der Unterstützung der vielen Kinder im Publikum, die sowohl den Räuber als auch Kasperl und Seppl mit „Informationen“ versorgen, gibt es einen glücklichen Ausgang. Hotzenplotz wird vom Zauberer in einen Gimpel verwandelt und zwischendurch noch die Fee Amaryllis aus dem Unkenpfuhl befreit. Für ihre Rettung schenkt sie Kasperl einen Ring, der Wünsche erfüllt. Kasperl wünscht sich Großmutters Kaffeemühle zurück - und verwandelt den Räuber wieder zurück, damit Alois Dimpfelmoser ihn festnehmen kann.

Die etwas über siebzig Kinder waren begeistert und belachten noch nach Ende der Veranstaltung die Ideen von Kasperl und Seppl. Wie sagte ein Knirps so treffend: „Das ist gut, dass der Räuber Plotzenhotz ins Gefängnis muss. Als Vogel wäre er doch einfach weggeflogen!“

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