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600 Jahre Mödesse: Gedenkstein zum Dorfjubiläum

Edemissen-Mödesse 600 Jahre Mödesse: Gedenkstein zum Dorfjubiläum

Mödesse . Von 1413 bis 2013: Am Samstag ist auf dem Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus Mödesse feierlich der Gedenkstein anlässlich des 600-jährigen Bestehens enthüllt und feierlich gesegnet worden.

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Feierliche Enthüllung: Bürgermeisterin Imke Jeske-Werner zog mit Kindern das weiße Tuch vom Gedenkstein zum 600. Dorfjubiläum.

Quelle: leo

Die Blicke aller Umstehenden waren auf einen mit einem weißen Tuch bedeckten Stein gerichtet. Dann wurde in Hunderter-Schritten gezählt. „Einhundert, zweihundert, dreihundert, ...“. Bei der Sechshundert angekommen, zog eine Gruppe von Kindern an dem Tuch und gab den Blick auf den Gedenkstein frei: „600 Jahre Mödesse 1413 - 2013“ steht dort eingraviert.

Die Feierlichkeit zeigte die symbolische Bedeutung des Steins: „Einen Gedenkstein kann man mit vielem in Verbindung bringen“, sagte Pastorin Katrin Seelenbinder bei der Segnung des Steins. „Er steht für Heimatgefühl und Verwurzelt-Sein, ebenso für die Dorfgemeinschaft. Und jeder hat ganz eigene Erinnerungen, die ihn mit Mödesse verbinden.“ Der Standort in unmittelbarer Nähe zum Dorfgemeinschafthaus sei daher ganz bewusst gewählt - in der Nähe des Dorfmittelpunkts.

„Es ist etwas Besonderes für mich, auf das 600. Jubiläum zu stoßen“, sagte Ortsbürgermeisterin Imke Jeske-Werner (CDU). „Ein Gedenkstein steht aus meiner Sicht für Beständigkeit und eben diese sieht man hier auch in der Dorfgemeinschaft.“ Im Vergleich zu den umliegenden Dörfern sei Mödesse mit seinen 600 Jahren trotzdem noch verhältnismäßig jung, so Jeske-Werner bei ihrer Ansprache. Erst 1413 wurde es zum ersten Mal urkundlich erwähnt, obwohl zuvor schon viele Leute auf dem Weg von Edemissen nach Meerdorf und zurück dort vorbeigekommen waren.

„Mödesse bedeutet vor allem Heimat für mich“, sagte Gisela Pech, die in Mödesse geboren wurde und seitdem dort lebt. „Es ist schön, dass 600 Jahre Dorfgeschichte mit einem Gedenkstein gewürdigt werden. Außerdem ist es ein Grund für alle, zusammenzukommen.“ Auch neu Zugezogene fügten sich sehr schnell in die Dorfgemeinschaft ein.

„Ich bin vor fünf Jahren hierher gezogen“, sagte Nicole Klickermann. „Dorfgemeinschaft gehört für mich einfach dazu - ob es nun der Schützenverein oder eine Dorfversammlung ist.“

leo

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