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44 Teilnehmer wollen Jugendleiter-Card erwerben

Edemissen 44 Teilnehmer wollen Jugendleiter-Card erwerben

Edemissen. Im Frühjahr organisiert die Gemeindejugendpflege Edemissen ihren Lehrgang zum Erhalt der Jugendleiter-Card - kurz Juleica. Auch in diesem Jahr standen die dabei zu absolvierenden 50 Stunden wieder an. Deswegen läuft derzeit für 44 Jugendliche ein Workshop, um sich nach erfolgreicher Absolvierung Jugendgruppenleiter nennen zu dürfen.

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Die Juleica-Teilnehmer absolvierten 50 Stunden, bevor die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter abgeschlossen war.

Quelle: Jasper Warzecha

„44 Anmeldungen sind unglaublich“, erzählt der Jugendpfleger Ralf Poersch, „sonst haben wir immer so um die 20 Jugendlichen.“

Die große Nachfrage führte dazu, dass die Jugendpfleger die Gruppe aufteilte. In Edemissen kümmerte sich die Gemeindejugendpflegerin Heike Mika um die 14- bis 15-jährigen, und in Wipshausen trafen sich die älteren Teilnehmer unter der Anleitung von Poersch.

Bereits Anfang Januar waren die Teilnehmer die ersten Male zusammengekommen, lernten sich kennen und bereiteten sich auf die beiden Workshop-Tage vor, die jetzt in den Zeugnisferien folgten.

Für die zwei Gruppen unterschied sich im Wesentlichen gar nicht viel. Bis auf die Tatsache, dass sich Mika in Edemissen um die kommenden Jugendleitergruppen kümmerte und Poersch in Wipshausen, sahen die Tagesprogramme die gleichen Punkte vor. „Es gibt verschiedene Themenblöcke, die absolviert werden müssen“, erklärte Mika, „dazu gehört natürlich die Aufsichtspflicht, aber auch gruppenpädagogische Grundlagen.“

Also ging es in der Edemisser Sporthalle um Kennenlernen-Spiele und Abenteuerspiele. Die Teilnehmer wurden dabei wieder in kleinere Gruppen eingeteilt und dachten sich Spiele aus, die dann direkt gespielt wurden. Im Anschluss gab es jedes Mal eine kurze Besprechung mit Verbesserungsvorschlägen.

In Wipshausen ging es ähnlich zu, hier kümmerte sich Poersch auch um die Öffentlichkeitsarbeit, sowie um Bastelideen, denn auch die wollen geübt und vor allem gut vorbereitet sein.

Doch insgesamt, da waren sich Poersch und Mika einig, ist die Resonanz sehr gut. „Eine lebendige Gruppe, lockere Atmosphäre mit sehr viel Engagement.“

jaw

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