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40 Jahre Gemeinde Edemissen: Ortsheimatpfleger planen Kulturabend und Publikation

Edemissen 40 Jahre Gemeinde Edemissen: Ortsheimatpfleger planen Kulturabend und Publikation

Edemissen. Der bevorstehende 40. Geburtstag der Gemeinde Edemissen war ein Tagesordnungspunkt des halbjährlichen Treffens der Ortsheimatpfleger im Archiv des Heimat- und Archivvereins Edemissen im Rathauskeller. Außerdem informierte die Kreisarchivarin Andrea Warecka über Rechtsgrundlagen, Sicherung und Speicherung von Archivgut.

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Kreisarchivarin Andrea Warecka (links) informierte die Ortsheimatpfleger der Gemeinde über die Speicherung von Archivgut.

Quelle: oh

Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde Edemissen in der heutigen Form offiziell gegründet. Dieses Ereignis jährt sich im kommenden Jahr zum 40. Mal. „Das ist natürlich kein Jubiläum, aber auch so ein runder Geburtstag kann ja durchaus gefeiert werden“, sagt Reinhard Bartels, Vorsitzender des Heimat- und Archivvereins.

Deshalb schlägt der Verein in Absprache mit der Gemeinde vor, zeitnah zum 1. März einen Kulturabend in Zusammenarbeit mit allen Ortsheimatpflegern zu veranstalten. Die Idee ist, dass sich jede Ortschaft mit einem Beitrag beteiligt.

Ebenfalls zu diesem Anlass plant ein Redaktionsteam beim Verein die Herausgabe einer Publikation über die Gemeinde Edemissen. Hierin soll sich jede Ortschaft mit Wort und Bild darstellen. Alle Ortsheimatpfleger haben sich bereit erklärt, an diesem als Broschüre geplanten Werk mitzuarbeiten.

Auf der Grundlage des Niedersächsischen Archivgesetzes vom 25. Mai 1993 informierte Kreisarchivarin Warecka in einem informativen Vortrag über Rechtsgrundlagen, Sicherung und Speicherung von Archivgut.

In dem Gesetz ist unter anderem festgelegt, dass jedermann das Recht hat auf Einsicht in Archive. „Neben dem Land sind auch die Landkreise und Gemeinden verpflichtet, ihr Archivgut zu sichern“, führte Warecka aus. In Edemissen übernimmt der Heimat- und Archivverein diese Aufgabe.

Besonders interessierte die Anwesenden die Ausführungen zur Speicherung digitaler Daten und Bilder. Hier empfahl die Fachfrau das sogenannte „Dreier-System“: Man sollte das Material auf drei Datenträgern in drei Systemen an drei möglichst weit voneinander entfernten Orten aufbewahren.

So hat man zum Beispiel festgestellt, dass die Daten auf USB-Sticks drei bis zehn Jahre, auf Disketten beziehungsweise CDs 10 bis 30 Jahre und auf professionell erstellten Medien 50 bis 80 Jahre halten.

Nach einer lebhaften Diskussion lud die Kreisarchivarin alle Ortsheimatpfleger zum Tag des Archivs am 8. März 2014 ins Kreisarchiv ein.

wos

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