Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
35. Geburtstag der Diakoniestation wird morgen mit Gottesdienst gefeiert

Edemissen 35. Geburtstag der Diakoniestation wird morgen mit Gottesdienst gefeiert

Edemissen. Kein „richtiges“ Jubiläum, aber einen besonderen Geburtstag feiert die Diakoniestation Edemissen: Sie besteht in diesen Tagen seit 35 Jahren. Aus diesem Anlass laden das Team der Diakoniestation und die Edemisser Martin-Luther-Kirchengemeinde am morgigen Sonntag, 27. Oktober, um 10 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in die Martin-Luther-Kirche ein.

Voriger Artikel
Lebenshilfe: Wahlen zum Werkstatt-Rat
Nächster Artikel
Anker gelichtet zur musikalischen Reise um die Welt

Die aktuelle Pflegedienstleitung Schwester Helga Bunk (links) und ihre Vertreterin Schwester Heike Niewerth.

Quelle: oh

„Im Anschluss besteht bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und mehr über die Arbeit der Schwestern zu erfahren“, lädt Pastorin Annette Baden-Ratz ein.

35 Jahre Diakoniestation Edemissen - das heißt 35 Jahre ambulante Pflege unter christlichem Vorzeichen. Begonnen hatte die Geschichte der Diakoniestation am 15. Oktober 1978 mit zunächst nur zwei Mitarbeiterinnen: Die Leitung übernahm Johanna Gottfriedsen als Gemeindeschwester, unterstützt wurde sie von der Altenpflegerin Heidi Streblow. Fünf Jahre später, 1982, waren es mit Beginn des Dienstes von Schwester Helga Raudßus, die 27 Jahre dabei geblieben ist und die Station viele Jahre geleitet hat, bereits drei Mitarbeiterinnen, die im Edemisser Gebiet 12 bis 15 Patienten versorgten.

2010 hat Helga Bunk die Pflegedienstleitung übernommen. Das Team der Station ist mittlerweile auf 20 Mitarbeitende angewachsen, die pro Monat im Durchschnitt 120 Patienten betreuen.

„Der Dienst der Schwestern und die alltäglichen Anforderungen haben sich in dreieinhalb Jahrzehnten stark gewandelt“, weiß Baden-Ratz zu berichten. So kam in den letzten Jahren beispielsweise die häusliche Palliativpflege hinzu. Fünf ausgebildete Palliativ-Care-Kräfte stehen für diesen Dienst inzwischen zur Verfügung.

Auch die gesetzlichen Anforderungen haben sich verändert. Zeit zum Zuhören, ein Gespräch mit den Angehörigen am Rande oder manchmal auch ein Gebet sind in den Abrechnungskatalogen der Krankenkassen nicht vorgesehen und fallen unter die sogenannten „nicht abrechenbaren Leistungen“. Daneben nehmen anspruchsvolle Dokumentationen einen großen Platz im Zeitbudget der Pflegekräfte ein.

„Den Schwestern der Station wie auch der Kirchengemeinde Edemissen als Trägerin ist es wichtig, dass trotz äußerer Zwänge der diakonische Gedanke in der Arbeit nicht verloren geht“, betont die Pastorin. Das christliche Menschenbild lasse es eigentlich nicht zu, dass Pflegebedürftige und auch Mitarbeitende in der Diakonie nur noch als Kostenfaktor angesehen werden.

Um Unterstützung der Station bemüht sich beispielsweise der Diakonieverein Edemissen. Er wurde bereits 1976 gegründet und sieht es bis heute als seine vordringliche Aufgabe an, die Diakoniestation mit einem jährlichen finanziellen Betrag zu unterstützen und den Schwestern auf diese Weise über die abrechenbare Pflegeleistungen hinaus Zeit zur Verfügung zu stellen.

wos

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung