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Nachrichten Wissen Zahl der Dengue-Fälle in Brasilien erheblich gestiegen
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09:57 17.01.2016
Das Dengue-Fieber - wegen der Schmerzen manchmal auch "Knochenbrecherkrankheit" genannt - ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Quelle: dpa
Rio de Janeiro

In Brasilien ist im vergangenen Jahr die Zahl der registrierten Dengue-Infektionen auf 1,649 Millionen gestiegen. Die vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten zeigen einen Anstieg um 178 Prozent im Vergleich zu 2014. Insgesamt 843 Menschen starben an dem von bestimmten Mücken übertragenen Virus, im Jahr davor gab es mit 473 Todesfällen eine nur fast halb so große Opferzahl. Die Krankheit kann unter anderem die Gelenke angreifen, Fieber verursachen und im schlimmsten Fall zum Tode führen.

Ende Dezember ließ Brasilien erstmals einen Dengue-Impfstoff zu. Die Impfung richtet sich an Menschen im Alter von neun bis 45 Jahren und soll gegen vier Dengue-Serotypen schützen. Der französische Pharmakonzern Sanofi Pasteur, der ihn produziert, betont, nach Mexiko und den Philippinen sei Brasilien das dritte Land der Welt, das den Impfstoff zulasse.

Nach Angaben von Sanofi nahmen an der klinischen Studie zur Erprobung des Stoffes weltweit 40 000 Menschen teil. Der Impfstoff soll zwei Drittel aller Dengue-Infektionen und 93 Prozent der schweren Infektionen verhindern. Experten zweifeln den Nutzen aber an - so sei unklar, ob er gegen alle vier Varianten gut wirke.

Das Dengue-Fieber - wegen der Schmerzen manchmal auch "Knochenbrecherkrankheit" genannt - ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Häufig sind die Verläufe aber mild und nicht jeder Infizierte erkrankt. Das Leiden breitet sich immer stärker aus - bis nach Europa. So gab es schon auf Madeira einen Ausbruch. Ein Heilmittel gibt es nicht, nur die Symptome können gelindert werden. Reisenden wird empfohlen, sich in Dengue-Gebieten vor Mücken zu schützen - beispielsweise durch lange Kleidung und Moskitonetze.

dpa

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