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Nachrichten Wissen Weihnachtspost verschicken: Fristen beachten für Karten und Pakete
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09:34 17.12.2018
Damit Weihnachtspakte auch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum landen, sollten Fristen beachtet werden. Quelle: Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Hannover

Leider ist nicht immer ein Besuch am Fest der Liebe bei der Familie oder bei sehr guten Freunden möglich. Dann übernehmen Post- und Paketdienste die Weihnachtsmannfunktion. Damit die Weihnachtsstollen und Plätzchen, Schokoladenkonfekt und Geschenke rechtzeitig ankommen, gilt einiges zu beachten.

Weihnachtspost: Rekordzahlen erwartet

Weihnachtszeit bedeutet Lieferstress bei den Paketdienstleistern: Der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (Biek) rechnet mit rund 330 Millionen Sendungen in den nächsten Wochen, ein Zuwachs von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. 25.000 zusätzliche Zusteller unterstützen im Weihnachtsgeschäft die jeweiligen Anbieter – und dennoch sollte man sich nicht auf einen Last-Minute-Versand verlassen.

Wann müssen Weihnachtskarten und Weihnachtspakete verschickt werden?

„Da das Sendungsvolumen zur Weihnachtszeit besonders hoch ist, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihre Pakete einen bis zwei Tage früher als gewöhnlich losschicken“, rät etwa der Biek. In diesem Jahr fällt Heiligabend zudem auf einen Montag – daher sei man eher auf der sicheren Seite, wenn man seine Geschenke noch eher als üblich aufgibt, und die Zustellung bereits so plant, dass die Pakete bereits am Sonnabend, 22. Dezember, unter einem Weihnachtsbaum liegen könnten.

Pünktliche Weihnachtspakete: Versandfristen beachten

Die Fristen für den Versand von Weihnachtspaketen und -briefen variieren je nach Paketdienstleister. Auch die Zustellung selbst handhaben die Zusteller unterschiedlich: Hermes liefert Pakete noch bis zum 24. Dezember, 16 Uhr, ebenso DHL Express. Grundsätzlich gilt: Für Sendungen innerhalb Deutschlands sollten die Päckchen und Pakete spätestens bis Donnerstag, 20. Dezember, abgegeben werden.

DHL- und Deutsche-Post-Filialen sowie UPS nehmen die Pakete noch bis Freitag, 21. Dezember, an. In DHL-Partner-Filialen und bei GLS gilt Donnerstag, 20. Dezember, als Abgabetag. Bereits am Mittwoch, 19. Dezember, müssen Kunden des DPD ihre Pakete bis 12 Uhr aufgegeben haben.

Im Zweifel sollte man sich frühzeitig in der Filiale oder telefonisch erkundigen. „Bei Tagespost müssen die Sendungen bis zum 21. Dezember der Citipost übergeben werden“, sagt Bert Pickert von der Citipost. Das gelte sowohl für Citipost, deren Service Points und den Briefkästen. Pakete müssten bis Donnerstag, 20. Dezember, bei der Citipost aufgegeben werden, um rechtzeitig zugestellt zu werden.

Tipp: Auch an den genannten Stichtagen sollte man seine Pakete möglichst bereits bis 12 Uhr aufgeben.

Weihnachtspost-Versand weltweit pünktlich

Der Weihnachtsmann kennt keine Grenzen – deswegen reisen auch viele Weihnachtspakete rund um die Welt. Hierbei unterscheiden sich nicht nur die einzelnen Anbieter, sondern auch die Zielregionen voneinander. Ein Versand in Nachbarländer Deutschlands und in EU-Länder kann grundsätzlich später erfolgen, als etwa in die USA oder Australien. Ein internationales Standardpaket muss bei DHL bis Freitag, 30. November, aufgegeben werden. In Nachbarländer oder weiter entfernte europäische Länder reicht beim selben Paketdienstleister auch Montag, 10. Dezember, beziehungsweise Freitag, 14. Dezember.

Briefe und Postkarten müssen bei der Deutschen Post für Europa bis Sonnabend, 15. Dezember, und für weitere Ziele bereits bis Dienstag, 11. Dezember, abgegeben werden. Andere Anbieter lassen Kunden mehr Zeit: Bei GLS muss bis 18. und 19. Dezember die Weihnachtspost aufgegeben werden, DPD je nach Zielland am 14. bis 18. Dezember, UPS bis zum 21. Dezember.

Weihnachtspost: Frist verpasst – was nun?

Die meisten Paketzusteller bieten bei verpassten Fristen auch Zustellmöglichkeiten an, die sie als Express oder Premium bezeichnen. Aber: Der Expressversand ist teuer. Auf ein Paket innerhalb Deutschlands kommt ungefähr ein Aufschlag von 20 Euro zum Porto hinzu. Bei Paketen, die ins Ausland gehen, kann der Aufschlag auch mehr als 150 Euro kosten. Schlechte Wetterbedingungen können auch noch Verzögerungen beim Transport verursachen.

Tipp: Frühes Aufgeben der Weihnachtspakete hilft nicht nur, dass das Geschenk rechtzeitig unter dem Baum liegt, es schont auch den Geldbeutel.

Weihnachtspakete richtig verpacken!

Wichtig für den Versand sind stabile Verpackungen. Zerbrechliche Geschenke, wie Schokoweihnachtsmänner oder Weihnachtsbaumschmuck, sollten mit Luftkissenmaterial eingewickelt werden. Ein Warnhinweis wie „Vorsicht zerbrechlich“ reiche leider nicht aus, da Pakete auch mit anderen, teils schweren Paketen zusammen transportiert werden. Darauf weist der Bundesverband Paket und Expresslogistik hin. Auf keinen Fall sollten die Pakete mit Geschenkpapier verpackt in den Versand gegeben werden. Dieses Papier könne in Sortieranlangen hängenbleiben und den Versand des Pakets verzögern. Gleiches gelte auch für zweitverwertete Kartons, die noch eine andere Aufschrift, etwa Strichcodes tragen, so die Verbraucherzentrale. Bei farbigen Umschlägen rät die Deutsche Post, die Empfängeradresse in dunkler Schrift auf ein weißes Etikett zu schreiben.

Tipp: Bei den meisten Post- und Paketdiensten lassen sich die Sendungen, etwa mit einer App, verfolgen. So können Sie immer live sehen, wann das Paket den „Ziel-Weihnachtsbaum“ erreicht.

Von RND

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