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10:00 16.03.2018
Der Blutzuckersenker Metformin hat sich in der Therapie von Typ-2-Diabetes bewährt. Quelle: Illustration: Patan/RND
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Hannover

Metformin ist eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung von Diabetes Typ 2. Es senkt den Blutzuckerspiegel, indem es auf mehreren Wegen in den Glukosestoffwechsel eingreift.

Die Neubildung von Glukose (Traubenzucker) in der Leber wird gehemmt, wodurch weniger Glukose ins Blut gelangt. Somit sprechen die Muskeln besser auf Insulin an.

Zu den häufigsten Problemen bei der Einnahme von Metformin gehören Magen-Darm-Störungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.

Die Dosis anfangs langsam steigern

Um die häufigen Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Patienten in dieser ersten Phase Metformin am besten in Absprache mit ihrem Arzt in nur kleinen Dosen, verteilt auf zwei oder drei Tabletten über den Tag, einnehmen.

Die Tabletten müssen Patienten während oder nach dem Essen einnehmen, erklärt die Zeitschrift „Diabetes Ratgeber“ (Ausgabe 10/2017). Der Körper gewöhnt sich auf diese Weise langsam an die Mittel. Wichtig: Wird eine Tablette zu einem fettigen Essen geschluckt, erreicht sie den Darm später. Dadurch wirkt das Medikament auch verzögert, denn erst vom Darm aus gelangt der Wirkstoff ins Blut.

Nach zwei bis drei Wochen kann der Arzt die Dosis meist bereits erhöhen. Nach einem Monat lassen die Nebenwirkungen in der Regel nach. Wer Metformin nimmt, sollte keinesfalls größere Mengen Alkohol trinken, warnt Apotheker Matthias Philipp in der Zeitschrift. dpa

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Metformin belegt Platz elf der Rangliste der 2016 am häufigsten ärztlich verordneten Wirkstoffe nach dem Arzneiverordnungsreport 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) auf Grundlage der Verordnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Von RND/dpa

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