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Wissen Schweden meldet Ebola-Verdachtsfall
Nachrichten Wissen Schweden meldet Ebola-Verdachtsfall
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15:34 04.01.2019
Helfer reinigen sich nach der Arbeit in einem Behandlungszentrum gegen Ebola mit Desinfektionsmittel. Quelle: dpa
Uppsala/Goma

Schweden hat einen Patienten mit Ebola-Verdacht gemeldet. Die Person werde zurzeit in der Klinik für Infektionskrankheiten des Universitätskrankenhauses von Uppsala behandelt, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag mit. Die Testergebnisse dürften am Abend vorliegen, und dann stehe auch erst fest, ob es sich tatsächlich um die hoch ansteckende Virus-Krankheit handle, hieß es in der Erklärung weiter. Es könnten auch andere Krankheiten in Frage kommen. Ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt, ließen die Behörden offen. Nach Angaben des behandelnden Arztes soll die Person sich kürzlich in Zentralafrika aufgehalten haben.

Bereits 365 Tote im Osten des Kongos

Im Osten des Kongos sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen mehr als 600 Menschen an dem lebensgefährlichen Ebola-Virus erkrankt. Davon seien 560 Fälle bestätigt, die weiteren 48 wahrscheinlich, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. 365 Menschen seien seit dem Ausbruch im August gestorben, darunter auch 18 Helfer.

Die Mehrzahl neuer Fälle sei in Städten und im städtischen Umland im Nordosten des Landes aufgetreten. Die Eindämmung des hämorrhagischen Fiebers ist in der Provinz Nord-Kivu besonders schwierig, weil in dem rohstoffreichen Gebiet mehrere bewaffnete Gruppen aktiv sind. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist dies inzwischen der zweitschwerste Ebola-Ausbruch der Geschichte. Bei der bisher folgenschwersten Ebola-Epidemie in Westafrika kamen 2014/2015 mehr als 11.000 Menschen ums Leben.

Proteste vor Präsidentenwahl

Nach Angaben der WHO wurden die Bemühungen gegen eine weitere Ebola-Ausbreitung auch durch die blutigen Proteste vor der Präsidentenwahl am vergangenen Sonntag beeinträchtigt. Demonstranten hatten gegen die Verzögerung ihrer Stimmenabgabe protestiert und dabei unter anderem ein Krankenhaus in der Stadt Beni angegriffen. Dadurch habe man zeitweise weniger Impfungen durchführen können, teilte die WHO mit. Die Gesundheitsorganisation zeigte sich zudem besorgt, dass weitere Unruhen im Land die bisherigen Fortschritte im Kampf gegen das lebensgefährliche Virus zunichte machen können.

Die Virus-Krankheit verläuft oftmals tödlich. Sie wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten übertragen. In Hannover hatte es Mitte Dezember einen Ebola-Verdacht gegeben – dieser hatte sich aber nicht bestätigt.

Von RND/so/afp/dpa

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