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09:27 03.01.2019
Erste Fotos von «Ultima Thule» zeigen, dass das Objekt wohl etwa 32 mal 16 Kilometer groß ist und entweder aus einem oder aus zwei Objekten besteht, die umeinander herumfliegen. Quelle: Uncredited/NASA/dpa
Washington

Nach dem weitesten von der Erde entfernten Rendezvous mit einem Himmelskörper hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa weitere Bilder von „Ultima Thule“ veröffentlicht, auf denen das rund 6,5 Milliarden Kilometer entfernte Objekt aussieht wie ein Schneemann. Die Aufnahmen, die die Nasa am Mittwoch erstmals zeigte, hatte die Sonde „New Horizons“ bei ihrem Vorbeiflug in der Silvesternacht an dem Himmelskörper im sogenannten Kuipergürtel gemacht.

„Es handelt sich um zwei komplett verschiedene Objekte, die nun zusammengewachsen sind“, sagte Missionschef Alan Stern bei einer Pressekonferenz. Ein Objekt ist etwa halb so groß wie das andere. Wahrscheinlich seien sie eine Zeit lang umeinander herumgeflogen, bis sie aneinander angedockt hätten.

„New Horizons“ soll zahlreiche weiter Bilder liefern

Am Dienstag hatte die Nasa bereits ein erstes noch deutlich unschärferes Foto von „Ultima Thule“ veröffentlicht. In den kommenden rund 20 Monaten soll die Sonde „New Horizons“ noch zahlreiche weitere Fotos und Daten von dem historischen Vorbeiflug senden, bei dem sie mit rund 51.500 Kilometern pro Stunde in rund 3500 Kilometern Abstand an „Ultima Thule“ vorbeigeflogen war. Über den Himmelskörper war bislang extrem wenig bekannt.

„New Horizons“-Mission kostet 700 Millionen Euro

Die rund 700 Millionen Euro teure „New Horizons“-Mission hat schon einiges hinter sich: Im Januar 2006 war die Sonde vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, danach an zahlreichen Planeten vorbeigekommen. 2015 passierte sie als erster Flugkörper Pluto.

Von RND/dpa

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