Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wissen Immer mehr Masernerkrankungen in Europa
Nachrichten Wissen Immer mehr Masernerkrankungen in Europa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:46 20.08.2018
Im ersten Halbjahr 2018 sind weniger neue Fälle von Masern in Deutschland erfasst worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
Kopenhagen

Die Zahl der Masernerkrankungen ist in der europäischen Region immens gestiegen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, haben sich im ersten Halbjahr 2018 mehr als 41.000 Kinder und Erwachsene mit Masern infiziert. Mindestens 37 Todesfälle seien erfasst worden. Im gesamten Jahr 2017 waren in der WHO-Region Europa 23.927 Menschen erkrankt, 2016 waren es 5273.

„Nach der niedrigsten Zahl der Fälle im Jahr 2016 erleben wir einen dramatischen Anstieg von Infektionen und ausgedehnten Ausbrüchen“, sagte Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa. Sie forderte die 53 Mitgliedstaaten der WHO-Region auf, umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu stoppen. „Gute Gesundheit für alle beginnt mit der Impfung.“

Deutschland verzeichnet weniger Fälle

Mehr als die Hälfte der Masernerkrankungen in diesem Jahr seien in der Ukraine aufgetreten (23.000), weil dort im Zuge der Konflikte Routinen für Impfung und Überwachung unterbrochen wurden. Aber auch in Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland und Serbien habe es mehr als 1000 Ansteckungen gegeben, heißt es in dem Bericht.

In Deutschland erkrankten nach Informationen des Robert Koch-Instituts im ersten Halbjahr 387 Menschen an Masern - deutlich weniger als im Vergleichszeitraum 2017 (knapp 800).

Das Masernvirus ist sehr ansteckend und verbreitet sich leicht. Um Ausbrüche zu vermeiden, müssten 95 Prozent der Bevölkerung in allen Alters- und sozialen Gruppen geschützt sein, so die WHO.

Von RND/dpa

Wald roden um Platz für Äcker zu schaffen – das geschieht heute wie vor tausenden von Jahren. Die Mayas haben damit womöglich zu ihrem eigenen Untergang beigetragen - und die Umwelt bis heute nachhaltig verändert.

20.08.2018

Das reglose Verharren vor dem Handy führt zu Gesundheitsschäden bei Kindern. Christian Sturm, Facharzt der Medizinischen Hochschule Hannover, erläutert im Interview Zusammenhänge und gibt Tipps.

20.08.2018

Bei einem Telefonat zur ISS haben sich der Astronaut Alexander Gerst und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über die Zukunft der Raumfahrt unterhalten. Gerst warnte in dem Dialog auch vor möglichen Gefahren aus dem All.

20.08.2018