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13:56 30.10.2018
Erst mit der richtigen Halloween-Deko wird der 31. Oktober so richtig gruselig. Quelle: Ole Spata/dpa
Hannover

Halloween ist vor allem in den USA weit verbreitet, aber auch in Deutschland wird das gruselige Fest immer häufiger und größer gefeiert. Häuser sind dafür unheimlich geschmückt, verkleidete Kinder laufen abends durch die Straßen und überall warten Kürbisse darauf, verziert oder natürlich auch gegessen zu werden. Zunächst einmal findet Halloween vor allem vor der heimischen Haustür statt - damit Ihr Garten oder Vorgarten schaurig-schön dekoriert ist, stellen wir Ihnen die schönsten Halloween-Dekos für Draußen vor.

Halloween Deko für den Garten: Halloween-Friedhof selber machen

Wie könnte man klingelnde Kids und Halloween-Party-Besucher besser begrüßen als mit einem gruseligen Friedhof im heimischen Garten? Dafür braucht es lediglich ein paar Grabsteine sowie die passende Halloween-Dekoration für Draußen. Mit der richtigen Vorbereitung und ein paar guten Ideen lässt sich das auch größtenteils selbst umsetzen, zum Beispiel mit gebastelten Grabsteinen, stimmungsvoller Beleuchtung, geschnitzten Kürbissen oder gruselig verzierter Haustür. Ganz einfach funktioniert das mit beliebten Figuren zum Aufhängen und Hinstellen, etwa Skeletten, Hexen, Geistern, Fledermäusen oder Spinnen. Diese gibt es schon weit vor dem 31. Oktober in vielen Geschäften aus Plastik, Kunststoff oder Holz zu kaufen.

Halloween-Grabsteine basteln

Was wäre ein Halloween-Friedhof im Garten oder Vorgarten ohne die passenden Grabsteine? Diese lassen sich mit ein wenig Geschick auch selbst basteln und sorgen als Gartendekoration garantiert für das passende Ambiente am 31. Oktober.

Zum Halloween-Grabstein Basteln brauchen Sie:

• Styropor

• Lineal

• Säge oder Cuttermesser

• Styroporkleber,

• Sprühdosen ,Farben und Pinsel

• Tapetenkleister

• Streurasen

• Dekoelemente wie Blätter, Holz, Erde oder Sand

Nun geht es an das Basteln selbst. Für Inspiration bietet sich zunächst ein Blick auf echte Grabsteine an – diese bieten viele Variationen, angefangen beim schlichten runden Stein über das Kreuz bis hin zu kunstvollen Ornamenten. Je nachdem ergeben sich auch der Schwierigkeitsgrad und die Dauer. Eine detaillierte Erläuterung finden Sie beispielsweise hier.

Halloween-Haustür-Deko zum Selbermachen

Falls Sie eine Party planen, können Sie bereits direkt an der Haustür für gruselige Atmosphäre sorgen. Grundsätzlich passt erst einmal alles, was zum Herbst gehört, also etwa Strohballen, Vogelscheuchen, Kürbisse und andere Früchte. Diese Deko-Ideen auch vor und nach dem Halloween-Fest weiterhin genutzt werden. Ergänzt wird das Ganze dann mit weiteren Grusel-Elementen.

Halloween-Haustür mit Augen basteln

Ganz einfach gestalten lässt sich die Haustür zum Beispiel mithilfe von etwas Papier, Pappe, Kunststoff oder Filz. Schneiden Sie einfach zwei große weiße Kreise und zwei kleine schwarze Kreise aus und kleben diese zusammen. Die fertigen Augen können dann direkt auf der Haustür befestigt werden. Ganz nach Belieben können Sie Ihre Haustür noch weiter verzieren, zum Beispiel mit einer Narbe, einem Mund oder gefährlichen Zähnen. Wer seine Haustür zusätzlich noch mit Toilettenpapier oder Kreppband einwickelt, kann sich sogar ganz leicht eine Mumie als Türwächter basteln. Wer kreativ sein möchte, kann sich austoben und weitere Details an der Tür anbringen. Zum Beispiel Spinnen, Gespenster, Hexen und vieles mehr.

Ein paar Inspirationsideen für Halloween-Haustüren gibt es auf deavita.com.

Pflanzen mit Spinnweben verzieren

Es gibt wohl kaum eine klassischere Halloween-Dekoration als das Spinnennetz. Dieses kann im Grunde überall drapiert werden, sei es auf der Gartenbank, im Baum oder auf den Pflanzen. So verleihen Sie Ihrem Blumenbeet mit wenigen Handgriffen einen gruseligen Look. Die künstlichen Spinnweben sind bereits ab September in vielen Deko-Geschäften erhältlich. Wer mag, garniert diese zusätzlich noch mit kleinen Plastikspinnen oder bastelt selbst ein paar Krabbeltiere aus Wolle oder Karton.

Gespenster im Baum aufhängen als schaurige Dekoration

Wie wäre es ganz klassisch mit dem Bettlaken-Gespenst am 31. Oktober? Dieses kann einfach in einem Baum befestigt werden. Für ein Gespenst zum selbst basteln brauchen Sie lediglich ein altes Bettlaken, Zeitungspapier und ein wenig Schnur. Füllen Sie das Bettlaken in der Mitte mit dem Zeitungspapier und knoten Sie es mit der Schnur zu. Mit einer Schere oder ein paar zusätzlichen Stoffresten können Sie noch ein Gesicht hineinschneiden beziehungsweise aufkleben. Noch gruseliger wird es mit Kunstblut auf dem weißen Laken. Nutzen Sie die restliche Schnur, um Ihr Gespenst im Baum zu positionieren.

Möchten Sie lieber schwebende Gespenster zum Aufhängen basteln, die sich auch bestens für die Wohnräume eignen? Hier gibt es die passende Anleitung:

Das Licht an Halloween: Gruselige Windlichter und geschnitzte Kürbisse

Beleuchtung ist für die richtige Grusel-Stimmung besonders wichtig. Für Halloween bieten sich zum Beispiel Windlichter als Gartendekoration an, aber natürlich darf auch die klassische Kürbislaterne nicht fehlen. Die grinsenden Kürbisse können Sie ganz einfach selbst herstellen und ganz nach Belieben verzieren. Im Anschluss stellen Sie einfach ein Teelicht hinein und schon ist das perfekte Halloween-Licht fertig.

Nachhelfen können Sie ebenfalls mit passenden Halloween-Lichterketten. Diese gibt es in vielen verschiedenen Variationen, zum Beispiel als kleine Kürbisse, Gespenster, Spinnen oder Zombies. Ganz nebenbei können Sie so auch noch für ein wenig mehr Licht sorgen, indem Sie nicht ausschließlich auf Kerzenschein setzen.

Vorsicht mit Lichtern an Halloween: Brandgefahr!

Auch wenn diffuses und gedimmtes Licht besonders stimmungsvoll ist: Verzichten Sie darauf, Ihre Lichtquellen mit Tüchern zu verhängen. Viele Leuchtmittel werden sehr heiß, so dass Brandgefahr besteht. Leicht entflammbare Halloween-Deko sollte ebenfalls nicht zu nah am Licht positioniert werden. Eine relativ geringe Wärmeentwicklung besteht bei LED-Lichtern, sie sind entsprechend sicherer.

Halloween-Licht im Überblick

• Kürbis selber schnitzen und mit Teelicht zum Leuchten bringen

• Windlichter aufstellen

• Halloween-Lichterketten

Horrorsounds zum Erschrecken der Halloween-Gäste

Echte Halloween-Stimmung kommt nicht zuletzt durch die passende Soundkulisse auf. Einerseits sollten Sie dafür eine stimmige Playlist zusammenstellen, andererseits sorgen aber auch gruselige Sounds für das gewisse Etwas. Hinterlegen Sie beispielsweise beim Klingeln an der Haustür ein Donnergrollen, Wolfsheulen oder Kettenklappern. Für Halloween können zudem Klingeln genutzt werden, die auch optisch stimmungsvoll daherkommen – etwa als sprechender Totenschädel oder schwerer Türklopfer.

Mittlerweile gibt es für den Garten auch entsprechende Bewegungsmelder – wer an einer bestimmten Stelle vorbeiläuft, löst ein gruseliges Geräusch aus und (so hofft der Gastgeber) erschreckt sich gehörig.

Horrorsounds für Halloween im Überblick

• Musikalische Untermalung mit einer Halloween-Playlist

• Türklingel mit Horrorsound

• Bewegungsmelder im Garten für Halloween-Sounds

Von RND/do

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